Volksabstimmung zum Euro: Finnland zeigt wie’s geht!

Unter den 5,4 Millionen Einwohnern in Finnland gibt es nicht nur die „Wahren Finnen“, sondern auch wahre Demokraten.

Gut die Hälfte der Bevölkerung hat nach Umfragen kein Vertrauen mehr in den Euro.

Über 50.000 Bürger haben ein „Bürgerbegehren“ unterzeichnet, damit schon im kommenden Jahr ein Referendum zum Austritt aus der Eurozone abgehalten werden kann. 

Für die hiesige „Presse“ ist das wieder einmal Anlass dafür, von „Euro-Hassern“ zu sprechen und vor dem Erstarken des „Rechtspopulismus“ zu warnen.

In Deutschland gibt es die Möglichkeit eines Volksentscheids auf Bundesebene gar nicht. Was der Bundespräsident von diesem Instrumentarium hält, hat er oft genug von sich gegeben, so dass man auf die Wiedergabe seiner antidemokratischen Einlassungen zum Thema getrost verzichten kann.

Warten wir gespannt darauf, ob die Finnen das undemokratisch auf den Weg gebrachte Eurokonstrukt mit demokratischen Mitteln zu Fall bringen können.

Wahrscheinlich kann ein Austritt der Finnen verkraftet werden, doch die Signalwirkung wäre frappierend und könnte Nachahmer finden.

Die Presse schreibt meist nur vom „eventuell drohenden Brexit“, aber auch in Italien, den Niederlanden und Österreich wurden ähnliche Begehren auf den Weg gebracht.

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