Vize-Kanzler Strache zum Moschee-Verbot: „Das kann erst der Beginn gewesen sein.“

Heinz Christian Strache – Foto via Flickr / Franz Johann Morgenbesser / CC2.0

Wien – Im Interview für die Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe) äußert sich Vizekanzler Heinz Christian Strache (FPÖ) zufrieden mit der Aktion scharf gegen islamistische Imame und Moscheen. Strache wörtlich: „Zum einen sieht man, was in dieser Regierung Woche für Woche mit der FPÖ als Motor und Impulsgeber weitergeht. Zum anderen kann das sicher erst der Beginn gewesen sein. Wir müssen weiter mit aller Härte gegen die Verstöße des radikalen Islam vorgehen. Es gibt sicher noch viele Organisationen, getarnte Kulturvereine use., in denen gegen das Islamgesetz verstoßen wird und wo es Konsequenzen geben muss.“

Sollte es Vereine und Einrichtung geben, bei denen das Islamgesetz nicht greift, müsse dieses „evaluiert werden“. Kritik am Zeitpunkt der Aktion – während des Ramadan und knapp vor der Türkei-Wahl -lässt Strache nicht gelten: „Natürlich hätte man schon vor zwei Jaheren so vorgehen können, das ist aber nicht passiert. Jetzt geht es nicht um Taktik und Rücksicht auf irgendwelche Ereignisse, sondern es bestand Handlungsbedarf.“ (apa)

Zu den Drohungen des türkischen Staatspräsidenten Erdogan schrieb der Vizekanzler auf Facebook: „Erdogan – Größenwahn lässt grüßen! Extremismus und der radikale Islam haben in Österreich nichts verloren.“

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