Vielfalt über alles: Kärtner Bildungseinrichtung verweigert Kopftuchverbot

Religiöse Symbole erwünscht

„Wir werden das Kopftuch nicht verbieten“, sagt WIFI-Leiter Görgei. Die Haltung des BFI nennt er „rückständig“.

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Foto by  Metropolico.org

Klagenfurt: Einen bewussten Kontrapunkt zur aktuellen Kopftuch-Debatte setzt das WIFI Kärnten. „Bei uns wird es kein Kopftuch-Verbot geben, im WIFI Kärnten sind religiöse Symbole als Zeichen der Vielfalt durchaus erwünscht“, erklärte dazu heute WIFI-Geschäftsführer Andreas Görgei. Man pflege damit bewusst einen anderen Zugang zu diesem aktuellen Thema und wisse sich damit in bester Tradition der Aufklärung in Europa, unterstrich Görgei.

Die geübte Toleranz nimmt Görgei aber auch für das WIFI selbst in Anspruch: „Wir lassen andere religiöse Symbole zu, werden aber auch das Kreuz als Zeichen des Christentums nicht abnehmen. Das Verständnis, das wir entgegenbringen, erwarten wir auch umgekehrt.“ Die Haltung des Berufsförderungsinstituts (bfi) kann Görgei nicht nachvollziehen: „Bildungseinrichtungen haben meiner Auffassung nach mit gutem Beispiel voranzugehen. Verbote sind einfallslos und rückständig.“


Quelle: Apa/ots

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3 Kommentare

  1. Dann wird der Herr eines Tages wohl auch die Strafvielfalt im Islam gutheißen: Steinigung bei Ehebruch, Handabhacken bei Diebstahl, Verordnung von Luftkurort für Schwule, also Baukran.

    Spaß beiseite.

    Er wird seine Entscheidung spätestens dann bereuen, wenn Moslems drängen, andere religiöse Symbole zu verbieten. Aber dann ist es zu spät.

    Ich wiederhole: Manche Menschen lernen erst durch Schmerz. Er scheint dazuzugehören.

  2. „Verbote sind einfallslos und rückständig.“
    Soso. Ist es auch einfallslos und rückständig, wenn man das Überfahren von roten Ampeln verbietet? Oder das Einbrechen in fremde Wohnungen? Oder das Erschießen von Menschen?
    Das Kopftuch als religiöses Symbol hat in Europa nichts verloren.
    Als nächstes komm ich in meine Bank und eine Dame mit Burka bedient mich, vielen Dank.

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