„Verzweiflung, Wut und Schrecken“

… das sind die Worte aus Haydns „Schöpfung“, die meine Gefühle nach dem Attentat in Berlin nicht besser ausdrücken könnten:

Verzweiflung der Hinterbliebenen und Angehörigen der Opfer dieser Grauenstat

Wut, die sich in mir mehr und mehr ausbreitet,

Schrecken über die Erkenntnis der Ohnmacht gegenüber einer Frau, die in einer politischen Spitzenfunktion unseres Landes sitzt, in die sie nie hätte kommen dürfen, und die die Sicherheit unseres Landes in höchstem Maße nicht nur gefährdet, sondern auch gefördert hat und weiter fördert; auch über die Erkenntnis, wie viele Bürgerinnen und Bürger in diesem Land ihr weiterhin zusprechen, als könnten sie das nächste Attentat schon gar nicht mehr erwarten. Aber es wird kommen. Und wer diese Erkenntnis ignoriert, lebt offenbar in einer anderen Welt als dieser.

Der Schritt von Wut zu Hass ist deutlich kürzer geworden, als man es in der Vergangenheit erwartet hätte. Und ich gebe zu, dass ich hasse, aus vollem verzweifelten Herzen. Andere Gefühle kann man nunmehr gegenüber Merkel kaum mehr empfinden, da das Gefühl der „Ohnmacht“ erschwerend hinzugekommen ist.

„Ohnmacht“ hat für mich als Arzt eine nahezu völlig neue Definition erfahren. Zwar handelt es sich nach wie vor um einen Patienten – der Bundesrepublik Deutschland nämlich, der dringend unserer Behandlung bedarf: Er gehört auf die Intensivstation des Universitätsklinikums, intubiert, beatmet und adäquat medikamentös behandelt! Doch wer kommt als hoffnungstragender Arzt infrage? Sicher keiner, der – entsprechend den wohl bekannten Parteifarben – einen schwarzen, roten, mit Gänseblümchen gezeichneten grünen oder gelben Kittel trägt. Eine gewisse Hoffnung hege ich bei denen, die blaue OP- bzw. Intensiv-Kleidung tragen. Und genau die müssen sich ganz schnell zu sicherem und klar definierten Handeln hergeben. Etwas Anderes bleibt unserem Patienten nicht. Und die Zeit drängt! Zerlegt man jedoch das Wort Ohnmacht, so erhält man „Ohne Macht“ – und das mir als Bürger eines Staates, dessen Grundgesetz sagt, dass alle Macht (Staatsgewalt) vom Volke ausgeht – also auch von mir! Und hier heißt es weiter:

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
…Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist…. Interessant, interessant!

Er ist „auferstanden aus Ruinen“, unser Staat – ein Privileg, das sicher nicht nur seiner Stiefschwester, der ehemaligen DDR – zugutekam, dem Pseudostaat, dem finstere Gestalten, wie Victoria Kasner – alias Angela Merkel – 1989 unfreiwillig den Garaus machten. Wieviel Machtgier, Egozentrik und Inkompetenz hat hier gewirkt, um dem sozialistischen Glaubensbekenntnis der Frau Merkel ein abruptes Ende zu bereiten! Sie selbst hat noch frustran bis zur letzten Minute vor der Wiedervereinigung dagegen angekämpft: Sie war schließlich Mitglied einer Gruppierung, die sich nach den Volksaufständen in Leipzig zum Ziel gesetzt hatte, einen sozialistisch-demokratischen und eigenständigen Staat zu erhalten. Und dieses Ansinnen ging ebenso schief, wie heute unsere Rechte auf Meinungsfreiheit und nationaler Sicherheit. Beides hat mit Merkel zu tun. Nie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland war beides derartig infrage gestellt, wie jetzt unter dieser kanzlerschaftlichen Pseudoführung. Und JA: Diese Frau ist dadurch einzigartig geworden. Nur keiner würde sie ernsthaft vermissen, wenn sie von ihrem Podest vertrieben werden würde.

Hier möchte ich den Text aus Haydns Schöpfung der Vollständigkeit halber komplett zitieren:

Verzweiflung, Wut und Schrecken begleiten ihren Sturz. Und eine neue Welt entspringt auf Gottes Wort.

Jeder von Ihnen mag dieses Zitat nach eigenem Gutdünken für sich selbst interpretieren; denn aus meinen Hassgefühlen heraus – wenngleich ich jedermann freistelle, sich meinen Gefühlsbewegungen anzuschließen – möchte ich den Schergen von Merkel keinen Vorwand liefern, mich wegen „Anstiftung zu Hass“ hinter Gitter zu bringen. Schließlich redet man ja heute von Gefängnis behafteter Zensur in jeder Form von Veröffentlichungen…..

Abschließend ein Zitat eines Schriftstellers, der Frau Merkel und den Fanatikern von Sozialismus und Kommunismus der DDR wohl bekannt sein dürfte und der stets hoch gehalten wurde!):

„WENN UNRECHT ZU RECHT WIRD, WIRD WIDERSTAND ZUR PFLICHT“
(Bertold Brecht)

Das Grundgesetz sagt auch nichts Anderes!

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Dr. Lothar Löser
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Selbstständiger Notfallmediziner - Initiator von Bündnis 13 - Die Weißen