Weimarer Verhältnisse: Schon wieder greifen Vermummte Verbindungsstudenten an

Schläge, Tritte und unbekannte Flüssigkeit ins Gesicht gespritz

 

GÖTTINGEN:  Ein 20 Jahre alter Verbindungsstudent ist am Samstag  von mehreren Vermummten als „Scheiß Burschi“ beschimpft und angegriffen worden. 

Die Täter verletzten den Göttinger mit einer unbekannten Flüssigkeit im Gesicht und durch Tritte in den Unterleib. Die Tat ereignete sich  gegen 18:20 Uhr auf dem Fußweg in Höhe der Realschule. Der Angegriffene flüchtete auf ein angrenzendes Grundstück brachte sich so in Sicherheit.

Ersten Ermittlungen zufolge, fuhr die Gruppe mit Fahrrädern auf den auf dem Gehweg gehenden 20-Jährigen zu und schüttete ihm plötzlich die unbekannte Flüssigkeit ins Gesicht. Zwei Täter sollen danach von ihren Rädern abgestiegen sein und auf das Opfer eingetreten haben.

Der Student trug zur Vorfallszeit keine Schärpe, die ihn sichtbar als Mitglied einer Studentenverbindung gekennzeichnet hätte. Wie er ins Visier der Täter geriet, ist zurzeit unbekannt.

Die Flüssigkeit löste eine allergische Hautreaktion im Gesicht des jungen Mannes aus. Durch die Tritte erlitt der 20-Jährige außerdem weitere leichte Verletzungen. Er begab sich sofort eigenständig in eine Klinik. Der Vorfall wurde von ihm erst im Nachgang und mit zeitlichem Verzug bei der Polizei angezeigt. Auf die Einleitung von Fahndungsmaßnahmen wurde deshalb verzichtet.

Die Polizei Göttingen hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon 0551/491-2115 entgegen genommen.

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1 Kommentar

  1. Bei sowas muss ich sofort an den Josef Slowik denken, der die gewaltsamen Angriffe auf den Wiener Akademiker Ball angeführt hatte und zum Dank – nach der Gefängnisstrafe – jetzt an seiner Jenaer Uni noch freien Eintritt in den zugehörigen Clubs bekommt.

    Die Lügenpresse hatte damals eine beispiellose Kampagne gemacht, um die Gerichts- und Verfahrenskosten zu decken und Druck auf das Wiener Gericht zu machen. Denn NATOS helfen NATOS!

    Während er in Haft saß, hat man ihn dann von der SPD einen Zivilcouragepreis bekommen. Von dem Jenaer SPD-Oberbürgermeister Albrecht Schröter aus den Mitteln Kampf gegen Rechts finanziert.

    Das ist ein bisschen so, wie wenn ein verurteilter Gewaltverbrecher aus Saudi Arabien, der hier gerade in Haft sitzt, dann von den Saudis noch einen Preis erhält, weil er so friedfertig ist.

    Und ziehen die feigen NATOS wieder los, wohl wissend, dass sie selbst bei einer Verurteilung Preisgelder und Flankenschutz erhalten werden.

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