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Was als Verbraucherschutz deklariert wird, passt zu den Zensurmaßnahmen, wie sie Österreichs und Deutschlands Regierungen mit der Klarnamenpflicht anstreben. Jetzt soll auch die Anmeldung von Domains besser überprüft werden:

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Die Verbraucherschutzministerien der Länder wollen verstärkt gegen sogenannte Fake-Shops im Internet vorgehen. Nach Informationen von NDR und Süddeutscher Zeitung sprechen sich die Ministerien dafür aus, dass die Anmeldung von Internetseiten mit einer de-Domain künftig nur mit einer Identitätsprüfung möglich ist. Bisher kann man eine Internetseite mit einer de-Adresse anmelden, ohne seine Identität nachweisen zu müssen. Die Folge: Viele solcher Seiten werden mit falschen Namen und Anschriften angemeldet. Betrüger nutzen de-Seiten, um Kunden falsche Seriosität vorzugaukeln. „Deshalb ist das Thema der Identifizierung bei der Anmeldung eines der wichtigen Punkte“, sagte Baden-Württembergs Verbraucherschutzminister Peter Hauk, dessen Ministerium die Vorschläge im Auftrag der Landesministerkonferenz entwickelt hat. Um die Forderung der Landesministerinnen und -minister aber umzusetzen, müsse nun das Bundesjustizministerium tätig werden, so Hauk.

Ziel der Länderinitiative ist es, das Phänomen betrügerischer Internetangebote in den Griff bekommen. Recherchen von NDR und Süddeutscher Zeitung hatten gezeigt, dass solche Fake-Shops in ihrer Aufmachung immer perfekter werden und sich nicht nur deutscher Internetadressen bedienen, sondern auch deutscher Bankkonten und gefälschter Qualitätssiegel.

Die Ministerinnen und -minister sprechen sich zudem für eine zentrale Anlaufstelle bei den Ermittlungsbehörden aus. Diese soll in Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen helfen, solche Fake-Shops zu bekämpfen. Eine wichtige Maßnahme sei das, sagt Jonathan Maier vom Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV): „Gerade bei Fake-Shops spielt die Zeit eine große Rolle. Denn so schnell, wie sie im Internet auftauchen, so schnell verschwinden sie auch wieder. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Ergebnisse zentral gebündelt werden und es so eine zentrale Anlaufstelle gibt.“

Überhaupt sehe er die Initiative sehr positiv, so Verbraucherschützer Maier: „Wir begrüßen es sehr, dass die Verbraucherschutzministerinnen und -minister jetzt hier einen Aufschlag wagen und den ersten wichtigen Schritt machen, um das Problem, das viele, viele Verbraucherinnen und Verbraucher betrifft, in Angriff zu nehmen.“

Die Landesministerinnen und -minister werden die Maßnahmen und Forderungen am Freitag, 24. Mai, beschließen.

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3 KOMMENTARE

  1. Ihr werdet die Überwachung bekommen, totaler als Ihr Euch das heute vorstellen könnt.
    Totalitarismus und Orwelsches Zeitalter…

    Wenn die Maßnahmen für die totale Überwachung, Entwaffnung und Kontrolle eingeführt sind, wird das System das Männtelchen fallen und sein wahres Gesicht zeigen.

    Danke auch für die Funk-Rauchmelder, die sich in Wanzeln verwandeln lassen, indem man von außen per Funk eine Überwachungssoftware aufspielt. Mikrofone brauchen die angeblich, um mit Ultraschall die Umgebung zu überwachen.

    Jede CPU hat seit dem Patriot Act 2008 Hintertüren. Die großen Betriebssysteme ebenfalls, falls sie nicht wie die neuen Windows- oder Appleversionen schon als Datensammler konzipiert sind.

    Wer auf der Autobahn fährt, dessen Kennzeichen wird in regelmäßigen Abständen gescannt und gespeichert. Angeblich wegen der LKW Maut. Eignet sich aber auch hervorragend zur Überwachung unliebsamer Zeitgenossen.

    Von Kameras, die Bahnhöfe und Flughäfen überwachen per Gesichtserkennung die Leute scannen, ganz zu schweigen. Kein Neuwagen ohne Funküberwachung…

    Man stelle sich vor Pol Pot, Stalin oder Völkermörder in anderen Zeiten der Geschichte hätten solche Möglichkeiten gehabt…

    Das 5G Netz = 56 = 11 (Satans neue Weltordnung) wird gebraucht, um die Überwachung flächendeckend aufbauen zu können. Nicht um der Herde etwas Gutes zu tun. Was damit sonst noch alles möglich wird und ob man damit einzelne Menschen gezielt unter Streß setzen kann, wenn sie nicht spuren, darüber kann man zur Zeit nur spekulieren.

    Ich wette wir werden eine Debatte über Lebensunwertes Leben und unnötige Esser bekommen, sobald das System steht. Von 11 Mrd auf etwas 500 Mio Menschen, da wird man nicht zimperlich sein.

  2. 20. Mai 2019 | Hadmut Danisch: Das Geschwätz des Bundstagspräsidenten Wolfgang Schäuble

    „Seit ich mich intensiv mit dem Feminismus- und Genderkram befasse, bin ich immer wieder auf diverse linksextreme oder schlimmere feministische Hetzseiten gestoßen, die zwar deutschsprachig waren, aber anonym. Irgendwo in den USA hinter Anonymisierungsdienstleistern gehostet. Im rot-grün-feministischen Umfeld gibt es eigene Medienberater, die den Leuten beibringen, wie sie anonym hetzen.“

  3. Dauert zwar alles etwas länger als üblich, aber diesmal wollen sie es endgültig richtig machen.

    Das Kuriose ist, dass die von den nützlichen Idioten rausgeschissenen Parolen wie „Nie wieder Schland“ immer mehr an Bedeutung gewinnen, auch für sie selber.

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