#VDB: „Kopftuch-Sager war ein Fehler, habe vergessen, dass mitgeschnitten wird”

Bundespräsident im ÖSTERREICH-Interview: „Aber mir ging es ungeachtet der missglückten Kommunikation, schlicht um Freiheitsrechte“

Wien – Im Intervíew mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Freitag-Ausgabe) geht Bundespräsident Alexander van der Bellen auf Distanz zu seinem mittlerweile berühmten Kopftuch-Zitat: „Ja, es war ein Fehler. Es ist dadurch etwas entfesselt worden, was auch eine gewisse Empörungskultur befördert hat.“

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In der Sache bleibe er aber dabei. Van der Bellen: “Mir ging es, ungeachtet der missglückten Kommunikation, schlicht um Freiheitsrechte. Jede erwachsene Frau hat das Recht, sich zu kleiden, wie sie will. Ich verstehe, dass der Zwang zum Kopftuchtragen in anderen Ländern Frauen erzürnt, aber die Antwort kann nicht sein, es bei uns zu verbieten.”

Zu der Aussage sei es deshalb gekommen: „Ich habe das alles bei einer Diskussion mit Schülern und Schülerinnen gesagt. Da vergisst man, dass mitgeschnitten wird. Da fühle ich mich wie im Hörsaal, verhalte mich ungezwungen wie früher und sage Dinge, die man sonst so nicht sagt. Diese Schuld nehme ich auf mich. Ich muss mir wohl stärker bewusst sein, dass der Hörsaal eine Sache ist und das Amt des Bundespräsidenten eine andere.“

Van der Bellen sieht seinen Fehler aber auch mit Humor. Die Parodie von Künstlern wie Andreas Gabalier nimmt er gelassen: „Daran will ich nichts kritisieren wollen – das finde ich ok. Ich habe damit ja auch vielen Kabarettisten Futter und Anlass zum Lachen gegeben.“

via apa/ots

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5 Kommentare

  1. Er sagt, er hätte die Äußerungen (nur) vor Schülern gesagt…. Ja darf man den Schülern ruhig Scheiße erzählen die nicht für die Öffentlichkeit gedacht war? Ich glaube das ist ein echter Skandal von einem BP der sich anmaßt zur aufgeklärten Elite zu zählen – Anspruch auf Aura und Geld hegt und solche Ausfälle produziert – mein Gott, dass ist ja Krankenhaus-Atmosphäre!
    Grausam, der soll in Altersrente gehen und die Leute mit seinen von Katar und Sorros bezahlten Experimenten verschonen.

  2. Macht diese Entschuldigung nun irgendetwas besser? Das gegenteil scheint der Fall. Was hätten solche Sätze an einer Hochschule verloren? Das ist politische Indoktrination only, keine Spur von Wissenschaft – nirgends!

    Dem müsste man nachträglich noch die Lehrerlaubnis aberkennen.

    • nicht so harsch. Vermutlich hat der Senile schon den JAgdschein.
      So nannte man in etwas älteren Zeiten ( die hier schon länger lebenden wissen das noch )
      den Inhaber des § 51 ( Bekloppt³ und deshalb nicht strafmündig )

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