Oxymoron eines Salonkommunisten: Varoufakis Schwindel von der „europaweiten Linken“

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Auf den Spuren von Lafontaine gründet der gefeuerte griechische Syriza „Finanzminister“ gleich eine „europaweite“ Linke unter dem Motto „Demokratie in Europa 2025“

Als Grieche weiß Varoufakis natürlich, was ein Oxymoron ist, die ungebildete Unterschichtzielgruppe des Neosozialisten kann damit vor lauter Straßenkampf erst mal nichts anfangen.

Sozialisten und artverwandte Umverteiler und Enteigner waren schon immer kreativ darin, ihren Gefolgsgenossen ein X für ein U vorzumachen, aber bei „demokratisch“ und „links“ kann man eigentlich nur noch in hysterisches Gelächter ausbrechen. Komisch ist das nicht wirklich.

Das ist wie die berühmte Schwarze Milch aus der Todesfuge oder als würde man Hitler und Stalin zu Vorkämpfern der Menschenrechte erklären.

Ein Oxymoron ist eine rhetorische Figur, ein Stilmittel, bei der aus zwei gegensätzlichen, einander widersprechenden oder sich gegenseitig ausschließenden Begriffen eine Form gebildet wird. Oft bezeichnet man es auch als Paradoxon.

Der Salonkommunist will nun eine Alternative zu Syriza und gleich zur ganzen EU ins Leben rufen. Der Auftakt in der linksversifften, steuerzahleralimentierten Berliner Schaubühne passt da genau wie die Faust in den Magen.

Die Hauptstadt der zweiten EUDSSR soll dann natürlich Athen sein, angeblich auch die Wiege der Demokratie, was wiederum ein Paradoxon wäre, denn nichts liegt weiter auseinander als NeoSozialismus und Demokratie. 

In Griechenland will es keiner wissen, weil das dortige Kollektiv vorrangig den sozialistischen Bruderkollektiven als Strafe für selbstverschuldetes Versagen in die Tasche greifen möchte.

Und in Deutschland demonstrierten gar Tausende Menschen fröhlich die Internationale singend für ihre Enteignung und waren sauer, weil die armen Griechen jetzt so böse böse zum Sparen „gezwungen“ werden sollten. Dieses Krankheitsbild hat die gleichen Ursachen wie die Willkommenspsychose.

Zweitausend Jahre nachdem man den Kommunismus ans Kreuz genagelt und überwunden geglaubt hat, ist das ein tragischer Witz, aber wer sagt auch, dass Entwicklungen immer zum Positiven sein müssen?

 

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Wolfgang van de Rydt
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