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Was treibt ganze Parteien dazu, sich selbst in den Abgrund zu rammen, im vollen Bewusstsein des eigenen Niedergangs und vor den Augen der staunenden Gesellschaft und des gesamten Medienbetriebs?

Diese Frage stellt sich nicht erst, seit AKK am Montag die Regulierung von Meinungsäußerungen vor Wahlen ins Spiel brachte. Eine Partei, die so weit nach links verschoben wurde, dass sie auf Wahlplakaten in Tübingen dem Grünen OB Palmer Hilfe anbot, die sich den Wählern gegenüber aber unbeirrt als Partei der Mitte verkauft, denkt in Person ihrer Vorsitzenden laut über stalinistische Machtmethoden nach.
Damit beginnt AKK 5 Monate nach der Wahl zur neuen CDU-Vorsitzenden ernsthaft, ihr eigenes Grab zu schaufeln und den Niedergang der CDU noch einmal zu beschleunigen.
Jetzt liegen die Konservativen in Großbritannien bei 9%, die SPD rauscht Richtung Einstelligkeit, die CDU kommt von einer größeren Fallhöhe, will aber den Fallschirm partout nicht ziehen.

Warum verhalten sich Parteien wie Selbstmörder? Was hindert sie daran, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen und umzuschwenken, bevor sie unrettbar auf der Resterampe landen und verwesen?
Dieses Video ist ein (sicher unvollständiger) Erklärungsversuch …

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Quelle: Privatinvestor Politik Spezial

2 KOMMENTARE

  1. Man hat sich für Weltoffenheit entschieden und kann nun nicht mehr zurück, ohne vollständigen Glaubwürdigkeitsverlust zu riskieren.Gilt nicht nur für Parteien und Medien sondern auch für die Massen an Systemlingen. Kognitive Dissonanz ist nicht einfach aufzulösen, denn, wer setzt sich schon freiwillig Schmerzen aus? Nur wenn andere Schmerzen unerträglich werden (oder eine Wendehalse ohne großen Gesichtsverlust möglich ist) wird sich etwas tun.
    Vorausgesagt wurde schon lange vorher, dass sich das Parteiensystem drastisch verändern wird. Ich sehe darin allerdings keinen Niedergang der Parteien (die meisten Mitläufer brauchen nach wie vor einen Führer), sondern ein Umstrukturierung zur SED. Nutzt hier die Gunst die Stunde, oder nutzt die Stunde die Gunst?

    Bevor die Demokratie mutierte wurde nicht ganz so radikal in gut und böse unterteilt, eher in zartes hellgrün und geschmeidiges dunkelblau. Diese Zeiten sind vorbei und kommen nicht wieder zurück. Wer heute noch Kasse machen will muss sich ganz klar bekennen und die Spießruten aushalten lernen. In Italien, Frankreich, Ungarn klappt das ganz gut (auch im deutschen Osten). Die Zahl der „Bösen“ wird proportional zum Ausmaß der Verwerfungen steigen (und sie werden mehr!!!). Wer nicht mit der Zeit geht und zu weich ist wird am Ende auf der Strecke bleiben.

    Der Hofnarr hat verkündet, dass man keinesfalls populistisch sein darf. Das sei voll iiiibääää.

    Die Hellblaudunkelgelbkarierten haben es geglaubt, die Rotgrüngestreifen waren klüger. Ergebnis bekannt.

    Die neuesten Hofnarrenstreiche sind übrigens: Ihr müsst Klimapopulistischer werden. Ihr müsst Europapopulistischer werden. Ihr müsst halb Schwein halb Rind halb Huhn werden!!!
    Isser nicht witzig? 🙂

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