Unfassbar: Soko #Peggy ließ geistig behinderte Heimbewohner abhören

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Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat die Abhörmaßnahmen im Mordfall Peggy bestätigt. Der nunmehr zuständige Oberstaatsanwalt Martin Dippel erklärte: „Da es sich um ein noch laufendes Ermittlungsverfahren handelt, kann ich Ihnen derzeit zu Ihrer Anfrage keine detaillierte Antwort geben.

Telekommunikationsüberwachungsmaßnahmen haben in Einzelfällen stattgefunden. Grundlage hierfür war jeweils ein richterlicher Beschluss.

Die Betroffenen wurden nunmehr entsprechend den gesetzlichen Vorgaben hierüber informiert. Sofern Verteidiger oder zeugnisverweigerungsberechtigte Personen betroffen waren, wurden die Daten sofort gelöscht. Der Abschluss der Ermittlungen wird noch einige Monate in Anspruch nehmen.“

Wie wir inzwischen erfahren haben, wurden auch mehrere Bewohner des Heims abgehört, in dem der vom Mordvorwurf freigesprochene Ulvi K. untergebracht ist.

Die Betreuerin von Ulvi K. – ebenfalls seit dem Fund von Peggys sterblichen Überresten betroffen – übt daran scharfe Kritik.

Weitere Fragen ließ die Staatsanwaltschaft unbeantwortet. Wir werden zu gegebener Zeit detaillierte Informationen zum Fall veröffentlichen.

Sondersendung: Erneuter Abhörskandal im Mordfall #Peggy – Bayernjustiz unter Druck