Nürnberg: Im Stadtteil Gostenhof protestierten gestern ca. 500 Teilnehmer gegen die Abschiebung von einem sich illegal in Deutschland befindlichen Afghanen. Dabei kam es zu Ausschreitungen und Angriffen gegen Polizeibeamte.

Aus dem Polizeibericht:

Das Versammlungsgeschehen begann mit der Auftaktkundgebung gegen 19:00 Uhr am Jamnitzerplatz. Anschließend setzte sich der Aufzug entsprechend der vorgesehene Strecke in Bewegung. Bis zur Zwischenkundgebung in der Austraße kam es zum Abbrennen zweier Bengalfackeln. Nachdem der Aufzug in der Fürther Straße entgegen der angezeigten Wegstrecke in Richtung Plärrer weiterzog, kam es auf Höhe Dr.-Heinz-Sebiger-Straße zur Kontaktaufnahme mit dem Versammlungsleiter und einer kurzzeitigen Anhaltung der Versammlung, nachdem Rauchfackeln entzündet und eine Bengalfackel in Richtung Einsatzkräfte geworfen worden war. In diesem Zusammenhang kam es zur Anwendung von Unmittelbarem Zwang in Form von Schieben und Drücken teilweise mit Unterstützung des Einsatzstockes. Ein Beamter verletzte sich, als ein bislang unbekannter Versammlungsteilnehmer nach ihm trat. 

Was zuvor geschah:

Am Dienstagvormittag kam es im Nürnberger Stadtteil Gostenhof zu einem größeren Polizeieinsatz. Eine Person wurde in Gewahrsam genommen.

Gegen 10:30 Uhr wollten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West eine Person im Rahmen der Amtshilfe zur Durchführung der Abschiebung in Gewahrsam nehmen.

Während des Einsatzes flüchtete der Mann aus einem Fenster in den Innenhof des Anwesens in der Austraße und gab in der Folge zu verstehen, dass er sich im Falle eines polizeilichen Einschreitens selbst verletzen würde.

Die Einsatzörtlichkeit wurde weiträumig abgesperrt und weitere Einsatzkräfte hinzugezogen, darunter speziell geschulte Gesprächsbeamte der Verhandlungsgruppe Mittelfranken.

Gegen 12:55 Uhr konnte der Mann in Gewahrsam genommen werden. Er wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren.

 

 

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1 KOMMENTAR

  1. Wenn wir weiter den linken Zecken alles durchgehen lassen bleibt hier nur noch auswandern…

    In jedem anderen Land würde es da was auf die Ohren geben und es wäre wieder Ruhe, nur bei uns wird diskutiert und nicht gehandelt.

    Wir lassen uns von diesem ganzen Geschmeiß auf dem Kopf rum tanzen.

    Wie lange noch?

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