Unfassbar: Auf Rollator angewiesener Mann hinterrücks niedergestochen und lebensgefährlich verletzt

Köln ist bunt – Staatsanwaltschaft und Polizei geben bekannt:

Nach einem Messerangriff auf einen gehbehinderten Mann (53) im Kölner Stadtteil Chorweiler fahndet die Polizei nach dem flüchtigen Täter. Der Unbekannte hatte den 53-Jährigen am Abend des 1. November (Allerheiligen) unvermittelt von hinten attackiert und niedergestochen. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Das zuständige Kriminalkommissariat bittet dringend um Zeugenhinweise.

Der auf einen Rollator angewiesene Mann hielt sich gegen 22.30 Uhr auf der Platzfläche des Pariser Platzes in der Nähe des Abgangs zur U-Bahn-Station Chorweiler auf. Plötzlich näherte sich von hinten eine ihm unbekannte Person. Ohne Vorwarnung stieß der Täter dem 53-Jährigen mit einem Taschenmesser in die Schulter. Als das Opfer laut um Hilfe rief, rannte der Messerstecher über den Liverpooler Platz in Richtung City-Center und von dort in unbekannte Richtung davon.

  • Der Flüchtige ist etwa 20 Jahre alt und hat ein südländisches Aussehen.
  • Er hat kurze, schwarze Haare sowie einen Drei-Tage-Bart.
  • Zum Tatzeitpunkt trug er eine helle Jogginghose und dunkle Oberbekleidung mit einer Kapuze.

Eine Zeugin hatte lediglich die Flucht des Täters beobachtet. Sie gab an, zum Tatzeitpunkt mit der S-Bahn-Linie 11 aus Richtung Hansaring an der Haltestelle „Chorweiler“ angekommen zu sein. Mit ihr sollen etwa zehn weitere Fahrgäste ausgestiegen sein und den U-Bahn-Aufgang genutzt haben. Das Kriminalkommissariat 11 bittet diese Passanten und mögliche weitere Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Nächste Demo

Redaktion
Über Redaktion 6456 Artikel
Frisch aus der Redaktion

2 Kommentare

  1. Schon komisch; trotz massiver Ausweitung der Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen fällt immer wieder auf, daß es keine Bilder von Videoaufzeichnungen gibt, die für die Fahndung sehr hilfreich sein würden; in unserem kleinen Stadtbahnhof gibt es 24 Videokameras zur Überwachung;
    PS: muß man sich mal klarmachen: Videobeweisbilder von Täter(n) wurden sogar schon verpixelt;

  2. Das ist wirklich bedauernswert!!!

    Sofern es Joggerinnen trifft, hält sich mein Bedauern jedoch in Grenzen. Gleiches gilt für die Damen, die sich Silvester frei und ungezwungen gefährlichen Situationen aussetzen. Selber Schuld, lest Zeitung.

Kommentare sind deaktiviert.