Unfall mit Zeugen aus dem Nichts bereichert

Foto: PRIVAT
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Frau H. aus Groß-Gerau staunte nicht schlecht. Als sie mit ihrem Wagen auf dem Parkplatz eines Supermarktes ausparkte, knallte es.

„Eigentlich ein klarer Fall“, dachte sie sich, doch ein paar Fotos könnten nicht schaden und besser sei es natürlich die Polizei zu rufen, um den Sachverhalt aufzunehmen.

Aber der Unfallgegner zeigte sich so gar nicht einsichtig. Er wollte erst nicht aussteigen und behauptete dann: „Nix Schuld!“ und vor allem „keine Fotos!“ Das teilte er unter anderem auch durch eine mehr als deutliche Körpersprache mit. Frau H. und ihr Mann hatten einen Zeugen gebeten, mit einem Handy ein paar Fotos zu machen, da sie keine Kamera dabei hatten. Als die Polizei eintraf, beschwerte er sich über die Fotos und wies alle Schuld von sich. Er habe doch nur auf einen frei werdenden Parkplatz gewartet und da sei ihm „diese Frau“ beim Ausparken gegen den Wagen gefahren.

Da das Auto des Anremplers ein spanisches Kennzeichen aufwies, befürchtete Frau H., es könne Schwierigkeiten mit der Versicherung geben und machte sich Gedanken, ob der Wagen denn überhaupt ordnungsgemäß versichert sei. Es stellte sich auch noch heraus, dass er gar nicht der Eigentümer des Wagens war.

Es kam, wie es kommen musste. Ein Gericht musste sich mit der Sache beschäftigen, ein teurer Gutachter wurde bestellt, da der orientalische Fahrer weiterhin von seiner Unschuld überzeugt war. Plötzlich tauchte dann in den Schreiben seines Anwalts eine Zeugin aus dem Nichts auf, rein zufällig sollte es sich dabei um die Ehefrau des Fahrers handeln, während gleichzeitig behauptet wurde, Frau H. habe alleine in ihrem Wagen gesessen.

So angereichert steigerten sich auch die Kosten des Verfahrens. Was glauben Sie, wie die Geschichte endete?

Hier die Fortsetzung:

Unfall mit einem Bereicherer und die Folgen

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3 Kommentare

  1. Grüne Träume wurden endlich wahr. Bunt und kunterbunt ist Deutschland geworden. Und es degeneriert weiter. Und was heißt hier Recht. Ab sofort und noch früher geht’s orientalisch zu, Faust- und Messergebrauch inklusive.-

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