Und noch ein prominenter Austritt aus der CDU

Dr. Malte Kaufmann zieht die notwendigen Konsequenzen und verlässt die Merkel Partei.

Union zerfällt – Webseite für CDU-Austritt boomt

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3 Kommentare

  1. Die AfD braucht unbedingt politisch erfahrene Köpfe, vor allem nach der BW 2017. Ob Kaufmann in der AfD etwas bewegt, wird sich zeigen. Was er an der Politik der CDU scharf kritisiert und wie er seinen Austritt rechtfertigt und begründet, schildert er recht glaubhaft allein schon durch seine Feststellung, daß es für einen Wähler keine Rolle mehr spielt ob er CDU, Grüne, Linke oder Sozis wählt. Denn diese Parteien jodeln aus den gleichen Gesangbüchern die selben Lieder gegen den Willen und zum Nachteil des eigenen Volkes. Er sollte seine Chance bei der AfD bekommen, denn er verlässt dafür einen noch sicheren CDU-Sessel. Vielleicht gelingt es ihm sogar noch einige mundtot gemachte, aber durchaus brauchbare Merkel-Gegner aus den Reihen seiner Ex-Partei für eine neue, politisch unbedingt notwendige Ausrichtung zu gewinnen. Die AfD sollte allerdings gerade bei Partei-Überläufern sehr genau prüfen, wer dort eine Zukunft hat. Es ist vergleichsweise so wie im Profi-Fußball zu betrachten, auch dort wechseln Spieler die Vereine.
    Ob das für ihren neuen Verein letztendlich zum Guten gereicht, sieht man allerspätestens erst am Ende der Saison.

  2. Einen Fußball Club wechselt man nach Bezahlung. Eine Partei verlässt man nicht einfach so. Malte Kaufmann war nie ein echter Christdemokrat, sonst könnte er nie bei rechtsradikalen Ideologen anfragen und um Aufnahme betteln. Wie schamlos und fern von jeglich realistischer Politik.

    • Antwort an Christel Schroff:

      Spieler wechseln nicht immer „nur“ wegen des Geldes den Club, diese Aussage ist nicht korrekt. Sie wechseln zudem auch den Club weil sie aus verschiedenen Gründen dort nicht mehr gefragt sind oder keine Perspektive mehr für sich sehen (sportlich, beruflich, finanziell, etc.). Ähnliches gilt z.B auch für Konvertiten, denen ihre Religion perspektivlos erscheint und die eine befriedigende religiöse Alternative wählen. Politiker sind davon ebenso betroffen, in diesem Fall Herr Kaufmann. Und ob CDU, SPD oder AfD, alimentiert werden Politiker und Abgeordnete vom Steuerzahler, auch von den neuerdings als Pack, Nazis oder Rechtspopulisten bezeichneten Bürgern. Der Parteien-Wechsel verursacht demnach keine Mehrkosten.
      Ihre politische Ideologie bleibt Ihnen unbenommen und scheinbar sind die Christdemokraten ihre politische Heimat. Andere haben diese verloren und suchen daher eine neue. Wenn sich Schimmel in der Wohnung ausbreitet und nicht beseitigt werden kann, zieht man in der Regel um, das ist gesünder.
      Meine Heimat ist vorrangig Deutschland und das soll sie auch für meine Kinder und Enkelkinder bleiben. Diese Garantie können mir die Altparteien nicht mehr vermitteln, am allerwenigsten die CDU mit ihrer Diktator-Gallionsfigur Angela Merkel. CDU und GroKo betreiben genau die Politik, die Sie Kaufmann vorwerfen, sehr gelinde ausgedrückt schamlos und fern jeglicher Realität.
      Es gehört viel Mut dazu eine persönliche Überzeugung, an die man glaubte und die man viele Jahre lang auch öffentlich vertrat, als Irrtum abzulegen, sich nicht mehr daran festzuklammern und einen neuen Weg zu gehen. Feiglinge aber halten daran fest und wandeln weiter auf bequemen, ausgetretenen Pfaden.
      Sie haben bereits feststellen können oder werden es sehr bald, daß sich CDU/CSU der AfD politisch immer mehr annähern. Nicht weil sie es möchten, sondern weil sie es müssen. Deren Problem ist eigentlich nur noch das vor dem Volk „sauber“ hinzubekommen, ohne ebenfalls als Rechtspopulisten und Nazis oder Kopie der AfD abgestempelt zu werden.
      Wer die einst favorisierten Parteien CDU oder SPD wählt, bekommt Linke und Grüne Gesinnungsgenossen gleich ungewollt und ungefragt mitgeliefert. Es gibt keine Oposition mehr in der politisch brüderlich vereinten Mondlandschaft. Diese Regierung ist das Sagrotan gegen Andersdenkende, die Meinungsfreiheit und politische Meinungsbildung. Und da das Volk längst nicht mehr gefragt und bevormundet wird, bedarf es einer Partei wie die AfD, die mit Sicherheit schon nach der BW 2017 im Bundestag vertreten sein wird. Und das werden auch die korrumpierten Medien mit ihren Schmutz-Kampagnen gegen diese Partei nicht mehr verhindern, soviel ist sicher.

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