Unbelehrbare Blockchainsekte: Bitcoin fällt als Zahlungsmittel aus – Kryptobörse gehackt

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Foto by btckeychain

Die südkoreanische Kryptobörse Youbit ist nach einem schweren Angriff vom April erneut gehackt und geplündert worden. So sicher ist das Geschäft mit den Zeichenketten dann doch nicht.

Offensichtlich waren die Bemühungen nach mehr Sicherheit also vergeblich. Wie die Firma heute mitteilte, wurden 17% der gesamten Assets der Firma entwendet – unklar bleibt, welche Kryptowährungen entwendet wurden.

Quelle: Finanzmarktwelt

Die Kryptozombies vom Bitcoinblog reden sich ihre neue Blockchainwelt weiterhin schön:

Als Zahlungsmittel im alltäglichen Online-Shopping ist Bitcoin derzeit eine Katastrophe. Als digitales Gold legt die Kryptowährung dagegen eine überragende Performance hin. Die Frage, was Bitcoin denn nun ist, dürfte damit entschieden sein.

Und weiterhin wird behauptet, Banken, Vermögensverwalter und Privatinvestoren seien wach geworden und wollen Bitcoin ins Portfolio aufnehmen; und es sei mittlerweile „eine allgemein anerkannte Tatsache, dass Bitcoin ein wundervoller digitaler Wertspeicher ist.“

Diese Meinung teilen längst nicht alle Finanzexperten. Der durch die Fernsehshow „Höhle der Löwen“ bekannte Investor Frank Thelen sagt über Bitcoin:

Wir haben eine Spekulationsblase in der Währung Bitcoin, und dann noch diese Energieverschwendung. Das ist ja Wahnsinn. Wir trimmen alles auf Energieeffizienz, und dann verballern wir mit diesen Algorithmen in einem Jahr bald mal eben so viel Energie wie das Land Dänemark.

Quelle WW „Das ist Energieverschwendung, das ist Wahnsinn“

Die Blockchainsekte kümmern solche Aussagen wenig. Schon im eigenen Interesse soll der Hype möglichst lange am Leben erhalten werden. Dass die Blase aber platzen wird, dessen ist sich auch der bekannte Unternehmer Rainer Zitelmann sicher.

So erkennt man Blasen: „Viele, die jetzt auf Kryptowährungen setzen, haben noch keine Blase erlebt. Die Muster bei Blasen ähneln sich jedoch – wie das Beispiel der vor zwanzig Jahren beginnenden Aktienblase zeigt.“

BitCoin: Die erste Blase der Geschichte mit NICHTS

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Wolfgang van de Rydt
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Freier Journalist – Autor – Musiker

1 Kommentar

  1. In jeder Notlage suchen die Menschen nach einem Halt. Verzweifelt.
    Die Banken wissen eines:; Die Papierwährungen sind am Ende. Vor allem der Dollar und der Euro.
    Also bleibt nur noch eine Lösung: ein erneutes Kunstprodukt, von dem dann die Behauptung ausgeht,
    sicher, nicht beliebig vermehrbar und praktikabel.

    Seit 5000 und mehr Jahren existieren greifbare Produkte und werden nach wie vor geschätzt:
    Edelmetalle.
    Leider mit einem entscheidenden Nachteil: es gibt zu wenig davon um ernsthaft daran denken zu können, einen Edlmetallstandard einführen zu wollen.
    Das würde deutlich machen, wie riesig die Blase des Papiergeldes eigentlich längst ist.
    Die Preise der Edelmetalle würden expolieren ins Unendliche.
    Wir warten einfach ab was kommt. Der Knall wird laut und die, die vorgesorgt haben, werden lächeln.
    Lächeln über die Einfalt derer, die das versäumt haben.

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