Unbelehrbar, ekelhaft: Kramp-Karrenbauer hofft noch auf eine große Koalition und Merkel

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Hoffnung auf eine große Koalition mit der SPD im Bund noch nicht gänzlich aufgegeben. Kramp-Karrenbauer sagte der „Saarbrücker Zeitung“ (Dienstag): „Die SPD sollte in sich gehen.“

By CDU Saar / KAS KAS/ACDP 10-011:1905 CC-BY-SA 3.0 DE (Konrad.-Adenauer-Stiftung / Plakatarchiv) [CC0], via Wikimedia Commons
Herr des Verfahrens sei nun Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. „Er wird jetzt Gespräche führen – und vielleicht hilft das ja der SPD.“

Zugleich betonte Kramp-Karrenbauer, bei möglichen Neuwahlen werde die Union voll auf die Kanzlerin setzen. „Angela Merkel ist unsere Vorsitzende, sie ist Kanzlerin. Wir wollen, dass sie beides bleibt und dafür werden wir auch kämpfen.“

Merkel trage keine Mitschuld am Scheitern der Jamaika-Sondierungen. Sie habe in den letzten vier Wochen die Hauptlast der Sondierungen getragen, so Kramp-Karrenbauer. „Insofern ist es umso bedauerlicher, wenn eine halbe Stunde vor dem Durchbruch einer der Partner das Ganze für gescheitert erklärt“, sagte die Ministerpräsidentin.

Wäre Frau Kramp-Karrenbauer die neue Hoffnungsträgerin der Union, als die sie nach den Wahlen im Saarland gehandelt wurde, hätte sie Merkel unmissverständlich zum Rücktritt aufgefordert. Diese Anbiederei ist ekelhaft.

 

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7 Kommentare

  1. Wie im richtigen Leben. Wer nicht durch Leistung auffällt und sich so für Höheres empfiehlt,
    schleimt halt. Mir ist Frau Kramp Bindestrich Karrenbauer bisher überhaut nicht aufgefallen. Weder durch Leistung noch durch bemerkeswerte poltische Äusserungen. Sie lebt von der Gnade anderer.
    Es sei ihr gegönnt.
    Ich gönne Deutschland und mir nun aber endlich jemanden im Kanzleramt, der seinen Amtseid ernst nimmt und nicht kommunistische Tagträumereien und sozialistisches Schmarotzertum propagiert und lebt.

  2. Die Werbeplakate der CDU sind ein anschauliches Beispiel dafür, wie Wörter mit einst guter Bedeutung durch Geschichte in ihrer Symbolik pervertiert werden. Das Agieren der CDU mit Begriffen wie „Echt. Klar. Mutig“ zu beschreiben, kehrt die Bedeutung dieser Worte geradezu in ihr Gegenteil – ungefähr so, wie das damals mit dem Wort „Heil“ passierte… Und das ist in der Tat ekelhaft.
    Diktatorische Systeme kapern übrigens meistens zuallererst die Hoheit der Begrifflichkeiten.

  3. Das ist nicht ekelhaft, sondern absolut ehrlich!!! Viele begreifen nur nicht, was da eigentlich gespielt wird.

      • An den Weihnachtsmann glauben ist cool (srry, Zipfelmann). Wer allerdings auch nur eine Sekunde daran glaubte, dass die Genossen nicht regieren wollen (und werden) oder dass Mutti neue Freunde haben möchte, der ist leider nicht die hellste Kerze auf der Torte.
        Eingeweihte Staatsmedien haben das halbwegs gut verkauft. Erschreckend ist (leider!!!!!), dass nahezu ALLE alternativen Medien dieser geplanten Volksverarsche aufgesessen sind. Alle haben sich vorführen lassen, kaum jemand mit Weitblick :-(…das macht nicht viel Hoffnung. Noch nicht mal jetzt haben sie es verstanden und spekulieren (gesichtswahrend?) weiter. Lindner der Retter, Mutti hat fertig, Neuwahlen oder nicht? blabla.

        Es gibt überhaupt keinen logischen Grund, warum Mutti ihr Lebenswerk durch unberechenbare neue Amigos riskieren sollte. Sie hat noch lange nicht fertig, weil sie augenscheinlich viel schlauer als andere ist. Totgesagte leben länger.

        Beetet, dass ich mich irre!!!

  4. Über diese Partei-Schimpansen zu reden, ist
    schon lange langweilig.
    Wir wissen doch schon lange wie die Parteien-Diktatur
    in diesem Staat funktioniert.
    Dieses System hat mit demokratischen, freiheitlichen
    Eigenverantwortung nichts zu tun.
    In sämtlichen Altparteien ist das Speichellecken bis
    zur Spitze angesagt, sonst ist es mit der politischen,
    Geldkarriere zu Ende.
    Die normalen Bundestags-Abgeordneten sind nur noch
    für Klatschen und Finger hoch heben zuständig.
    Wenn Sie wenigstens den Mittelfinger dazu nehmen würden.
    Es müsste eine Ablösung dieser Altparteien stattfinden,
    Sie sind zu 90 Prozent nur noch dafür da, Ihre eigene Macht
    zu erhalten und das gelingt Ihnen durch die Indoktrination der
    jungen Generation und der Käuflichkeit der Opportunisten,
    immer mehr.

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