Energiewende: Offenen Auges in den Untergang

Die Klimahysterie hat Deutschland voll im Griff. In den Mensen der Berliner Universitäten sollen künftig Fleisch und Fisch nur noch vier Prozent des Speiseplans ausmachen, die VW Kantine hat bereits zu 100% auf vegetarische Nahrung umgestellt und die Grünen wollen in der nächsten Legislaturperiode eine Milliarde Euros für Lastenfahrräder ausgeben.

Werner Köppen: Gleichzeitig bricht der Verkauf von VW in China, dem wichtigsten Einzelmarkt um 10% ein, während die lokalen Marken um fast 20% wachsen

Nach der Flutkatastrophe beklagt die linksgrüne Politik, dass nun unbedingt und schnellstens mehr für den Klimaschutz getan werden muss, doch Fachleute stellen fest, dass diese Katastrophe im Rahmen der natürlichen Klimavariabilität liegt und dass das Ahrtal seit dem 14. Jahrhundert etwa 50 Hochwasser erlebt hat. Dagegen schweigt sich die Presse über das beispiellose Versagen der Organisation des Katastrophenschutzes in Rheinland-Pfalz aus. Der Spiegel allerdings stellt fest, dass Querdenker und Rechtsradikale, die vor Ort helfen, nichts anderes machen als die Flutkatastrophe für ihre politischen Zwecke zu manipulieren und einsam weint auf Instagramm eine FFF- Aktivistin (allerdings ohne eine sichtbare Träne zu vergießen) über die nahende Klausur an der Uni, und dass die Regierung unfähig sei, der aktuell in Deutschland nun mit voller Wucht angelangten Klimakatastrophe etwas entgegenzusetzen.

Ausgangspunkt dieser teilweise surrealen Ereignisse war ein politisches Gefälligkeitsurteil des Bundesverfassungsgerichts, das anschließend von überwiegend linksgrünen Politikern in einem verschärften Klimaschutzgesetz umgesetzt wurde.

Nur wenige Tage nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts lagen auch schon erste wissenschaftliche Szenarien zur technischen Realisierung der Ziele des Gesetzes vor. Die Projektpläne der Bundesregierungs-Beraterfirma Agora und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sind jedoch absolut unvollständig. Somit besteht die Möglichkeit mit Verweis auf das Klimaschutzgesetz in den folgenden Jahren die Reduzierungs-Schraube für CO2 zu jedem Zeitpunkt nach Belieben und politischer Opportunität anzuziehen und dem Bürger immer strengere Verpflichtungen aufzuerlegen.

Die geplante Effizienzsteigerung durch Gebäudesanierungen, ein absolut essentieller Bestandteil der deutschen Umweltschutzpolitik, zielt bis 2030 auf eine Reduktion der Treibhausgase um etwa 40%, doch seit 2012 steigt der Energieverbrauch der privaten Haushalte wieder an.

Die jährlichen Subventionen in der Höhe zweistelliger Milliardenbeträge rechtfertigt die Politik u.a. damit, dass die Energiewende ein Export-, Innovations- und Jobmotor sei.

Nun kommt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) bei der Analyse der Ergebnisse der jüngeren Vergangenheit zu dem Ergebnis, dass die Exportperformance von deutschen Gütern zur Erzeugung erneuerbarer Energien bislang enttäuschend verlief. Gründe seien unter anderem, dass die Technologien zur Erzeugung erneuerbarer Energien zu leicht kopierbar sind und die Transportkosten relativ hoch liegen.

Was die Rolle als Jobmotor anlangt, so liegt die von der Bundesrepublik veröffentlichte Beschäftigung durch erneuerbare Energien im Jahre 2019 auf dem Stand von 2007/2008.

Die Beraterfirmen der "großen Transformation" ziehen solche Komplikationen natürlich in Betracht und fordern von der Politik, dass sie die Bevölkerung "mitnimmt" die Umsetzung der Maßnahmen mit Suffizienz (Verzichtsbereitschaft) und Resilienz (Anpassung) mitzutragen.

Details auf www.klima-diegrossetransformation.de