Umverteilung, nein Danke! Merkels Absage an Bürgerversicherung wenig glaubhaft

Die künftigen Regierungsparteien rangeln aktuell um die sogenannte Bürgerversicherung. Wie viel Umverteilung darf es sein? Sollen auch Einkünfte aus Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung sowie alle Selbständigen zwangsversichert werden? Ganz gleich was am Ende dabei herauskommt, mit „Wohlstand für alle“ frei nach Ludwig Erhardt hat die Bürgerversicherung nichts zu tun. Was als „soziale Marktwirtschaft“ begann und den Deutschen ein Wirtschaftswunder bescherte, soll im lupenreinen Sozialismus enden. Der Steuerstaat will wachsen, er muss wachsen und immer mehr kassieren, damit er am Leben bleibt.

Auch in der AfD gibt es durchaus Aufgeschlossene für die „Bürgerversicherung“.

Um die Krankenversicherten zu entlasten, obwohl die Kassen jährlich Milliardenüberschüsse machen, könnte man bereits jetzt die Beiträge senken. Es ginge noch mehr, wenn man endlich das das Deutsch-Türkischen Sozialversicherungsabkommen aus den Sechziger Jahren abschaffen würde. In Deutschland lebende Türken können dadurch ihre Verwandtschaft in der Türkei in die Familienversicherung aufnehmen. Wozu dann noch eine „Bürgerversicherung“?

Merkel hat wieder mal eines ihrer Machtwörter gesprochen und der Bürgerversicherung eine Absage erteilt. Wir erinnern uns: Multikulti ist gescheitert, keine Eurobonds, solange ich lebe usw.

 

 

Nur eines steht ganz oben auf Merkels Agenda: Deutschland zuletzt!

 

 

 

2 Kommentare

  1. Merkels Dementis sind so glaubhaft wie die Aussagen von Chulpf: „Ich trinke nichts mehr.
    Weil ich das meiste verschütte.“
    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht.

  2. Anzunehmen ist, da das Konzept mit der Bürgerversicherung schon über den Mainstream durchs Land posaunt wird, dass es eigentlich schon beschlossene Sache ist. CDU und ihre Blockparteien saßen einst am Tisch, und handelten das so aus.
    Nun wird so getan, als ob Merkel darüber entscheidet, ob sie kommt oder nicht. Vielleicht mit ein paar marginalen Änderungen, die uns dann wiederum vom Mainstream als harte Sondierungsgespräche verkauft werden.

    Das alles nur darum, damit man den Eindruck hat, Demokratie und Mienungsvielfalt würden hierzulande eine Roille spielen!

    Schaut man sich auf Youtube ein paar Bundestagsreden von der AfD an, dann wird klar, was für ein Kahlschlag unter der Merkel-Regeirung in Bezug auf unser Gesundheitswesen in den letztem 12 Jahren durch Land gegangen istl

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