Ulfkotte und die Rache der gekauften Journalisten

Frankfurter Rundschau und BILD schlagen zurück

Zuerst erschien der Bericht auf dem linksradikalen Portal Linksunten.indymedia. Wer suchet, der findet, zu diesem anonymen Portal verlinken wir aus Prinzip nicht.

Aber die Meldung hat es in sich:

Der Autor Udo Ulfkotte ist bei einer Lesung in Dietzenbach gegen ein 15-jähriges Juso-Mitglied ausfällig geworden. Auf eine Anzeige wegen Körperverletzung antwortete Ulfkotte mit eine Drohung via Facebook

Frankfurter Rundschau

Ulfkotte wurde abgelichtet, als er einen 15 jährigen Besucher am Kragen gefasst hat und ihn gegen eine Wand drückte. Neben ihm stehen dabei zwei NPD Funktionäre. Link zum Foto FR

Veranstalter war AfD-Kreisvorsitzender Robert Rank, der während des Gerangels die Polizei gerufen hatte.

Die Lesung wurde von Antirassisten aus den Reihen der Jusos mit kreativen Protestformen gestört. Was allerdings genau den Autor dazu veranlasst hat, auf den Jugendlichen loszugehen wird hingegen nicht beschrieben. Dabei hat es jedoch offenbar genügend Kontakt zwischen der Redaktion und den Jusos gegeben, da die Frankfurter Rundschau auch das Beweisfoto veröffentlicht hat.

Wieso der genaue Tathergang nicht genau geschildert werden kann, ist daher nicht so ganz einleuchtend. Ulfkotte wollte sich gegenüber der Redaktion nicht äußern, teilt die FR mit, aber dennoch ist der Stil der Berichterstattung nicht ganz sauber.

Es heisst, dass Ulfkotte bei seiner Tat Unterstützung durch die NPD Leute fand. Ob  diese „Hilfeleistung“ eher zufällig dem Augenblick geschuldet war oder Ulfkotte und die NPD Mitglieder mehr miteinander zu tun haben, wird nicht erwähnt.

Wäre dies durch saubere Recherche eine gesicherte Erkenntnis, hätte FR das sicher besonders betont. Das lässt den Schluss offen, die Redaktion weiss es nicht genau, erweckt aber einen bestimmten Eindruck.

Aber die Story vom schlechten Stil geht noch weiter:

„Ich freue mich auf die Strafanzeige, weil ich natürlich den Namen des 15-Jährigen samt Adresse bekomme, (…) da freuen sich einige“

Das postete Ulfkotte auf seinem Facebook Profil. Das zeugt nicht von gutem Stil und wirkt eher pubertär. So sieht kein souveräner Umgang mit Kritik aus, sondern hört sich nach einer Variante von:„Ich weiss, wo dein Haus steht“ oder „ich hole meine Brüder“ an.

Kein Guter Stil sind aber ebenso solche Störaktionen. Inhaltliche Kritik nach dem Besuch einer solchen Lesung anhand von Fakten wäre der angemessenere Umgang – von jugendlichen Jungsozialisten ist das aber vielleicht zuviel erwartet und der Jugend geschuldet – aber keine Entschuldigung.

Auf Facebook nimmt Ulfkotte dazu Stellung:

„1. Ich habe keinen 15-Jährigen „geschlagen“ oder „verletzt“.
2. Ich habe auch keinen der Teilnehmer bedroht, weder vor noch nach der Veranstaltung
3. Ich bin kein AfD-Mitglied und auch kein AfD-Funktionär.
4. Ich bin weder in Dietzenbach noch bei einer anderen Veranstaltung in Begleitung von NPD-Mitarbeitern oder NPD-Mitgliedern erschienen, weil ich nach meinem Wissen weder NPD-Mitarbeiter oder NPD-Mitglieder kenne. Ich kannte nicht einen der Dietzenbacher Zuhörer persönlich.“

Quelle: Facebook – vollständige Meldung lesen

Dumm gelaufen. Im richtigen Augenblick hat die Kamera geklickt. Vielleicht hat sich ja der Verfassungsschutz revanchiert für seine unrühmliche Erwähnung in „Gekaufte Journalisten.“ In der Zweitauflage könnte die Geschichte weiter gesponnen werden:

NPD Leute sind ja grundsätzlich immer beim Verfassungsschutz. Die Jusos wurden ohne ihr Wissen missbraucht, denn auch in ihren Reihen befanden sich zwei Spitzel. Der Auftrag lautete, Ulfkotte zur Weissglut zu treiben. Dann sollten sich die NPDler neben Ulfkotte postieren, der Juso-Maulwurf hält die Kamera bereit – und schon ist die Klappe zu und der AfDler Affe tot.

So rächen eben die gekauften Journalisten….


ulfkotte photo
Photo by blu-news.org

 

 

 

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