Twitter gibt Zensurbericht heraus: Türkei ist Spitzenreiter

Twitter Sperre
Infografik by Statista

1.003 Anfragen von Gerichten und Regierungsstellen zur Entfernung von Inhalten listet Twitters aktueller Transparenzbericht für das erste Halbjahr 2015 auf.

Wie zu erwarten war, entfallen davon 72 Prozent auf türkische Behörden.

Die Anfragen der Behörden führen in der Regel dazu, dass sie nur in den entsprechenden Ländern nicht mehr angezeigt werden.

Aus Deutschland kamen lediglich 16 Anfragen.

Die Zahl der Anfragen bei denen Twitter die Sichtbarkeit von Inhalten einschränkt, ist aber im vergangenen Jahr sehr deutlich angestiegen.

Nicht erwähnt im Bericht sind allerdings die Meldungen und Beschwerden von Nutzern, die andere Accounts wegen diskrimierender Inhalte oder Belästigung gemeldet haben. Hier ist Twitter selbst in der Verantwortung und löscht diese Inhalte unter Berufung auf die Nutzungsbedingungen.

Inwiefern auf diese Weise versucht wird, unliebsame Accounts sperren zu lassen, lässt sich natürlich nicht nachvollziehen.

Gegen die Propaganda der Terroristen vom Islamischen Staat kann man zum Beispiel Dienste wie Blocktogether.org nutzen und Listen geblockter Accounts veröffentlichen, die verdächtig erscheinen.

Auf der Webseite Kuffar.org sind Twitter Bots aktiv, die das soziale Netzwerk von der islamistischen Propaganda zu säubern versuchen.

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