Türschloss defekt: Asylbewerber übergießt sich mit Benzin, droht mit Feuerzeug und landet in der Psychiatrie

Altenkirchen: Vermutlich aus Unzufriedenheit über bürokratische Hindernisse drohte ein 30-Jähriger am Donnerstag damit, sich in Brand zu setzen. Der Mann ist Asylbewerber tunesischer Herkunft und in einer Unterkunft in der Aldinger Straße wohnhaft. Er beklagte sich kurz nach 10:30 Uhr im Rathaus der Stadt Kornwestheim, dass sein Türschloss defekt sei nicht repariert werde. Da er dies an falscher Stelle vorbrachte, wurde er an das Ordnungsamt verwiesen und forderte dort eine umgehende Reparatur. Dies konnte ihm nicht zugesichert werden, weswegen er in Rage geriet.

Die hinzugerufene Polizei stellte ihn schließlich vor dem Rathaus fest. Er hatte sich mit Benzin übergossen und hielt ein Feuerzeug in der Hand. Der alkoholisierte Mann gab sein weiteres Vorhaben aber widerstandlos auf. Er wurde nicht verletzt. Am Vormittag war er in der gleichen Angelegenheit bereits mit einem städtischen Mitarbeiter in Streit geraten. Der Rettungsdienst brachte ihn schließlich in ein Krankenhaus. Ein Arzt wies ihn in eine psychiatrische Einrichtung ein.

Symbolbild – Foto by: sssccc / 123RF Lizenzfreie Bilder

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4 Kommentare

    • So lange die Bürokratie nicht mit den eigenen Mitteln ruhig gestellt wird:
      Gegen jeden, aber auch jeden Bescheid dieses Büttelsystems Widerspruch.
      Begründung folgt. Sie folgt auch nicht nach der 3. Aufforderung sie nachzureichen. Zwischendrin mal
      Sachstandsauskunft erbitten. Nach Entscheidung nach Aktenlage oder Ablehnung erneut Widerspruch.
      So legt man bei genügender Teilnahme diesen Beamtenapparat lahm.
      Wenn die meine Anschrift nur sehen, lesen, kriecht denen ein roter Wurm aus dem Hals.
      Es hilft aber.

  1. Was die Betreiber der Unterkunft unbedingt beachten müssen:
    Wieso war das Türschloß defekt? Wie lange schon? Garantiezeit abgelaufen? Welche Marke? Wo produziert (Import, Reimport)? Qualitätsprüfung erfolgt? Welche Firma hat das eingebaut? Gab es eine Bauabnahme? Sind andere Türschlösser auch betroffen? Wo überall und wieviele dieser Türschlösser wurden insgesamt verbaut? Hat der Hersteller Haftung ausgeschlossen? Wurden bereits Konsequenzen aus diesem Fauxpas gezogen?

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