Tsipras: Griechenland will noch mal ablinken

Ein Dauerabo Sozialismus

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Photo by DonkeyHotey

Mein Mitleid mit den Griechen hält sich schon seit langem in Grenzen. 

Die Griechen können natürlich wählen wen oder was sie wollen, aber mit den Konsequenzen müssen sie dann leben. Und sie werden es sicher verschmerzen, dass ich dieses Volk für den Augenblick als fast noch dümmer erachte, als den Anteil der Deutschen, denen wir Merkel zu verdanken haben.

Tsispras ist Griechenlands Rache an Europa, an Deutschland. Merkel und Schäuble dagegen halten sich am eigenen Volk schadlos. Somit sitzt diese Mischpoke in einem Boot und gemeinsam lassen sie Deutschland absaufen – denn woher kommen die ganzen illegalen Einwanderer?

Das war der Deal – ob direkt abgesprochen oder nur stillschweigend vereinbart. Wenn Griechenland bluten soll, dann wird das Heer der Handybesitzer nach Deutschland durchgereicht – ein mieses Instrumentalisieren von Menschenmassen.

Besonders ekelhaft, wenn man bedenkt, dass sich LINKE wie Tsipras und sein gesamteuropäischer Fanclub immer als grenzenlos solidarische Menschenfreunde darstellen.

Was unterscheidet den Griechensozialismus vom EU Sozialismus? Nichts – das ganze Grexit Theater war ein einziges Geschacher und letztendlich ein unwürdiges Medienspektakel, mit vorhersehbaren Ausgang. Es ging nur darum, wer vom Geld anderer Leute am meisten abbekommt, ohne dafür auch nur das Geringste zu leisten.

In hundert Jahren noch werden die Griechen keine funktionierende Wirtschaft auf die Beine bringen, das hat auch kulturelle Gründe – nach nicht mal 200 Jahren Unabhängigkeit von den Osmanen, wird den Griechen das Misstrauen gegen jegliche Herrschaft und Staatsmacht von Generation zu Generation in die Wiege gelegt. Sie werden mit dieser Haltung jede Form von Staat aushöhlen.

Immer hingen sie am Tropf der europäischen Großmächte, wurden nie wirtschaftlich erwachsen oder politisch souverän.

Letzteres haben sie mit den Deutschen gemeinsam, aber sie wollen statt Unabhängigkeit lieber deren Geld.

Das ist alles zugegeben sehr platt und zugespitzt formuliert, aber einmal Tsipras hätte doch bitteschön gereicht.

Die Griechen hatten tatsächlich die Chance, die gesamte EU, den Euro an die Wand zu fahren und damit den Weg freimachen können für einen neuen Weg.

Stattdessen setzen sie auf sozialistische Blutsaugerei, als hätte es die Sowjetunion und die DDR niemals gegeben.

Man kann ja nicht von jedem verlangen, dass er die EU, speziell die EZB als das erkennt, was sie ist: Ein sozialistisches Umverteilungssystem – da können die Blockupisten noch so oft Kapitalismus drauf schreiben wie sie wollen – aus einem Schwein wird kein Goldesel, egal wie man es nennt.

Die einzige Wirtschaft, die im gesamteuropäischen Sozialismus blüht, ist die Schattenwirtschaft, der Schwarzhandel.

So paradox wie das klingt – hier geht es tatsächlich um echte Werte und ehrlichere Geschäfte, auch wenn sie illegal sind.

Zigaretten gegen Kaffee – Kartoffeln gegen na ja, Spaß muss schließlich auch sein…

Im Sozialismus der Sowjetunion wurden mehr landwirtschaftlich erzeugte Nahrungsmittel auf dem Schwarzmarkt umgesetzt, als die Kolchosen produzierten.

Warum nicht gleich so ohne den ganzen Solidaritätsquatsch? Es ist auch so an alle gedacht, wenn jeder an sich selber denkt…

In diesem Sinne gönne ich den Griechen nicht einen einzigen Euro, nicht mal einen einzigen Cent – natürlich und ganz ausschließlich nur zu ihrem Besten. 

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Wolfgang van de Rydt
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1 Kommentar

  1. Tsipras ist Europas Offenbarung und was wäre die Alternative – das Links-Rechst-Büdnis zeigt doch, was am Ende übrig bleibt, wenn alle immer nur durch die Mittel wollen – Es beruhigt mich, wenn ich sehe wer alles klagt über den Sieg von Syriza und er hat mir wieder gezeigt, die Leitmedien in Deutschland bilden nicht die Politik ab, sondern machen selbst Politik – schon im Januar sprachen sie vom Kopf an Kopf rennen, zwischen Syriza und der Nea Dimokratia – nichts von knappen Ergebnis, auch nicht vom Referendum – was man auch immer von Syriza hält – Tsipras hat keinen ernsthaften Konkurrenten und das Vertrauen der Griechen – Hut ab. Hellas war angepisst über die deutsche Arroganz, jetzt zahlen wir einen hohen Preis, weil die Griechen mit den Türken gemeinsame Sache machen und Hunderttausend Glücksritter nach Ger-ma-ny durch winkt. Man kann wohl Eulen nach Athen tragen und Esel nach Berlin.

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