Trump wirkt: Republikaner planen das Ende von Gruselkonzern Planned Parenthood

Trump ist noch gar nicht offiziell im Amt, da zeigt seine Politik bereits erste Früchte. Autobauer Ford zog Pläne für eine Fabrik in Mexiko zurück und investiert statt dessen in den USA. Damit hat Trump schon vorzeitig einen Teil seines Versprechens „We will bring back our jobs“ eingelöst.

Jetzt aber legen sich die Republikaner mit einem mächtigen Gegner an.

Planned Parenthood photo
Die übliche Klientel, die die Tötung von Ungeborenen als Menschenrecht betrachtet – Photo by ctrouper

Mit dem Abwickeln von Obama-Care soll es auch dem Abtreibungsgiganten Planned Parenthood an den Kragen gehen.

Ursprünglich geht die „Non-Profit-Organisation“ auf das in den Zwanziger Jahren gegründete Netzwerk „American Birth Control League“ zurück, mit dem das Recht auf legale Verhütung und Abtreibung im prüden Amerika durchgesetzt werden sollte. Daraus hat sich ein einträgliches Geschäftsmodell entwickelt. Seit den Siebziger Jahren erhält das Netzwerk staatliche Fördermittel direkt von der US-Bundesregierung. Die Gründerin Margareth Sanger, eine Krankenschwester, warb unter anderem für ihre „Initiative“ damit, dass man die ungezügelte Vermehrung der schwarzen Bevölkerung damit besser in den Griff kriegen könne.

In Deutschland entstand ein Ableger, der heute noch unter dem Namen „Pro Familia“ firmiert und vor allem wegen der gesetzlichen Abtreibungs- und Sexualberatung in der Öffentlichkeit als wohltätiger Verein wahrgenommen wird. Tatsächlich aber ist Pro Familia Teil der weltweiten International Planned Parenthood Federation, die im Ausland als NGO operiert, um dort für Geburtenkontrolle und das Recht auf Abtreibung aus sozialer Indikation einzutreten. Würde auf „Pro Familia“ noch der Term „Gegen sozial schwache Ungeborene“ folgen, wäre die Sache ein wenig ehrlicher.

Bei Obama-Care übernahm Planned Parenthood eine Schlüsselrolle und stellte die zahlreichen Abtreibungskliniken zur Verfügung für die „kostenlosen“ Behandlungen und Vorsorgeangebote für Bedürftige. Besonders umstritten ist die „Abtreibung on demand“ – bei der „ungewollt“ Schwangere in „Teilen abtreiben lassen können“ – wegen des Verkaufs von Embryonalgewebe geriet der Konzern weltweit ins Gerede. Zu den schärfsten Gegnern von Planned Parenthood gehört Donald Trumps designierter Vizepräsident Mike Pence. So wie es aussieht, ist er jetzt am Drücker, um dem Konzern den Saft abzudrehen.

Die „Frauenrechtler“ in den USA rufen zu Widerstand gegen diese Pläne auf und kündigten Demonstrationen an. Zwischen Planned Parenthood und weiteren Netzwerken gibt es weitreichende Verbindungen, darunter die üblichen Verdächtigen, die Clinton Foundation und die Open Society von George Soros. Abtreibungsgegner und Befürworter liefern sich seit Jahren nicht nur heftige Debatten, sondern auch handfeste Auseinandersetzungen auf der Straße. Mehrere Bombenanschläge wurden auf Planned Parenthood Kliniken verübt. Diesmal könnte es sich andersherum verhalten – Donald Trump läuft höchste Gefahr, sich noch vor der Amtseinführung eine Kugel einzufangen.

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