Trump rockt Arizona

Photo by Gage Skidmore
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Mit 45 Prozent der Stimmen hängt Donald Trump seine Mitbewerber bei den Vorwahlen im US-Staat Arizona ab.
Damit hat er mehr als doppelt so viele Stimmen wie Ted Cruz, der bei mageren 20 Prozent liegt. Mit lausigen 11 Prozent musste sich John Kasich begnügen.

Damit straft Donald Trump erneut sämtliche Experten Lügen, die ihm vor wenigen Wochen noch chancenlos sahen.
Die transatlantikhörige Presse von FAZ bis SZ berichtete gestern ausführlich, welche Vorstellungen Trump zum NATO Engagement der USA hat und berief sich dafür auf sein jüngstes Interview mit der Washington Post. Diese besonders für Deutschland und Europa nicht unwesentlichen Punkte sind allerdings keine Neuigkeit – bei fast jeder seiner Reden kritisiert der Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur die Rolle der USA als Weltpolizist.

So stellte er mehrfach infrage, welchen Sinn der militärische Schutz für Saudi Arabien habe und dass Europa mit seinen Problemen selber klar kommen müsse.

Auch gegenüber Israel stünde er wesentlich neutraler als alle seine Amtsvorgänger zuvor, sollte er Präsident werden.

Sicher werden ihm seine Gegner vorhalten, Trump habe die Stimmung nach den Anschlägen von Brüssel für seinen Erfolg in Arizona ausgeschlachtet.

An Hitlary Clinton geizte er nicht mit Kritik.

 
Seinen Wählern dankt er dagegen wie gewohnt für den sensationellen Erfolg.

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4 Kommentare

  1. 1237 Deligierte braucht Trump.
    739 hat er.
    944 sind noch zu vergeben. Davon reichen ihm 498 für die Mehrheit.

    Und die meisten davon kommen aus Staaten, wo er einen riesigen Vorsprung vor Cruz hat.

    Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Trump nicht die nötige Mehrheit gewinnt, um problemlos zum Kandidaten der Republikaner gewählt zu werden.

  2. alles gute für trump

    republikaner sind dabei sich zu spalten: nominierung trotz delegiertenzahl nicht sicher. spannung garantiert.

  3. 23. März 2016 | Dicke Feinde: Die Trump-Soros-Connection

    Kopp-Verlag: Der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika könnte Donald Trump heißen. Heimlicher Präsident aber will dagegen George Soros bleiben. Das geht jedoch mit Hillary Clinton viel besser. Der Börsenguru unternimmt daher einiges, um die Wahl des Immobilien-Tycoons Trump zu verhindern. Kürzlich kündigte die von Soros gestützte Bewegung move.org an, ihre Anti-Trump-Proteste zu verstärken. Soros und Trump – zwei vielfach unvereinbare Gegensätze. Und doch gibt es eine Verbindung zwischen beiden.
    http://www.dzig.de/Clinton-und-Trump-Perfide-inszenierte-Show

  4. Interessanter finde ich da eigentlich noch die Berichte, wie Trump zum Multimilliadär geworden ist:

    1. Er hat geerbt. Sein Vater hat in New York zu Zeiten der Mafia und mit einem bekannten Mafiaanwalt mit Immobilien gehandelt.

    2. Er selbst ist dann ins Kasinogeschäft in Atlantik City mit vier Kasinos eingestiegen. Kasinos ohne Mafia? Auch das geht nur mit den richtigen Beziehungen.

    3. Dabei hat er 4x auf Kosten der Banken mit seinen Kasinos Konkurs gemacht und sich jedes Mal seiner Schulden entledigt ohne seine Immobilien zu verlieren. Das müssen interessante Firmenkonstrukte gewesen sein und Banken, die bei der Kreditvergabe wenige Sicherheiten sehen wollten.

    4. Einer der Hauptfinanciers, der 100te Millionen an Trump verloren hat, war die Deutsche Bank. Auch nach den Konkursen stehts bereit, neues Geld zur Verfügung zu stellen. Nur nicht vom Namen täuschen lassen: Die Deutsche Bank ist von der Anlegerstruktur so deutsch wie Mc Donalds.

    5. Zum Dank hat Trump die Deutsche Bank auf 3 Mrd Dollar Schadensersatz verklagt, weil diese mitverantwortlich für die 2008er Immobilienblase gewesen sei, bei der er viel Geld verloren habe. Und gleichzeitig hat er sich neues Geld bei der Deutschen Bank beschafft, die selbstverständlich weiteres Geld zur Verfügung gestellt hat, während sie verklagt wird.

    6. Überhaupt klagt Trump sehr gerne. Auch 500 Millionen Dollar will er Eurovision sehen, weil die irgendeinen Vertrag verletzt haben sollen.

    Wie gesagt, er ist Cousin 19. Grades von Clinton und das Spektakel um die Wahl und seinem großen Geschäftssinn ist reine Volksverdummung.

    Jeder von uns kann Multimillionär werden, wenn er jederzeit praktisch unbegrenzt neue Kredite bekommt und dafür keine oder unzureichende Sicherheiten hinterlegen muss, Konkurs machen darf und weiter Geld bekommt. Und Zugang zu exquisiten Glückspiellizenzen schadet ebenfalls nich.

    Die Elite in den USA brauchte einen Kandidaten wie Trump, um die Unzufriedenen weissen Globalisierungs- und Einwanderungsverlierer eine weitere Wahlperiode ruhig zu stellen. Und Trump spielt seine Rolle hervorragend, viel besser als die Leute bei der AfD.

    Sehr bedauerlich, wenn er am Ende knapp gegen Clinton verliert. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt…

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