Tödliche KI: Staatsministerin Bär hält selbstfahrende Autos für sicher

Alles halb so schlimm, so tönt es aus dem Staatsfunk. rbb-exklusiv berichtet: „Die Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, verteidigt die neue Technik selbstfahrender Autos auch nach dem tödlichen Unfall in den USA.

In Deutschland gebe es jedes Jahr 3.000 Verkehrstote, sagte die CSU-Politikerin am Dienstag im Inforadio des rbb. 95 Prozent aller Unfälle seien dabei auf rein menschliches Versagen zurückzuführen: „Wir messen jedem Unfall, der mit einem selbstfahrenden Fahrzeug geschieht, eine wesentliche höhere Beachtung bei als wenn das eben jetzt im Realverkehr mit Fahrern passiert, die vielleicht übermüdet sind, die vielleicht etwas getrunken haben oder die anders abgelenkt sind.“ Jeder Unfall sei tragisch und müsse genau betrachtet werden, so Bär: „Aber deshalb dürfen wir nicht sagen deswegen sind wir jetzt komplett gegen die neue Technik.“

Die Staatsministerin betonte, sie würde sich jederzeit in ein selbstfahrendes Auto setzen und habe das auch schon mehrfach getan: „Sowohl auf der Autobahn als auch im Stadtverkehr als auch im Überlandverkehr – ich war schon in unterschiedlichen Modellen mit den unterschiedlichsten Anwendungen und den unterschiedlichsten Anbietern in verschiedenen selbstfahrenden Autos gesessen.“

Im US-Bundesstaat Arizona war am Sonntagabend eine Frau von einem Roboterwagen der Firma Uber erfasst worden. Sie starb im Krankenhaus an ihren Verletzungen.“

Foto: By Dllu (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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4 Kommentare

  1. Es gibt hunderte von Beispielen dafür, dass man als Minister in Germoney über keinerlei Kenntnisse verfügen muss. Die jüngere Vergangenheit zeigt nur dass das die Regel ist.

  2. Frau Bär ist mir schon öfter als tiefenentspannte Kichertante aufgefallen, die allerlei bunte Ideen hat: z.B. Flugtaxen. Für mich ein Indiz vollkommener Ahnungslosigkeit, eine Grundvoraussetzung für ein Ministeramt in diesem Land.

  3. Immer mehr Maschinen übernehmen die Jobs von Menschen
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kuenstliche-Intelligenz-verdraengt-menschliche-Arbeit-in-juristischen-Berufen-3919054.html
    https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article162010736/Robo-Advisor-entzaubern-die-Finanzberatung.html

    Allerdings stellt kaum jemand die Gefahren und Fehler von Algorhitmen und den automatisierten Hochfrequenzhandel infrage, obwohl die Kritik schon während der Finanzkrise sehr laut geworden ist.

    Zum Beispiel der Crash von Dow Jones 2010, an dem die automatisierten Algorhitmen (automatisierter Hochfrequenzhandel) schuld waren. Innerhalb von Minuten waren mehr als 800 Milliarden Dollar vernichtet
    http://www.wiwo.de/finanzen/boersenhandel-boerse-im-bann-der-maschinen/5143548.html
    „Computer haben an den Börsen die Macht übernommen. Wie Handels-programme die Märkte manipulieren, welche Gefahren Anlegern drohen“

    Computerbots werden dennoch immer häufiger beim Aktienhandel eingesetzt, trotz der großen Gefahren.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/automatischer-boersenhandel-turbocomputer-mischen-aktienmaerkte-auf-a-719085.html
    https://www.heise.de/tp/features/Algotrading-Wie-selbst-zerstoererisch-ist-der-automatisierte-Computerhandel-3387153.html
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-08/hochfrequenzhandel-boerse-wertpapiere-finanzmarkt

    Für den Flash Crash Anfang Februar 2018 sind ebenfalls die Computer und Roboter (automatisierter Hochfrequenzhandel) verantwortlich. AUch davon will die Politik überhaupt nichts mehr wissen, obwohl es von Experten längst belegt worden ist

  4. Immer so wie man es gerade braucht.

    „Wir messen jedem Unfall, der mit einem selbstfahrenden Fahrzeug geschieht, eine wesentliche höhere Beachtung bei als wenn das eben jetzt im Realverkehr mit Fahrern passiert, die vielleicht übermüdet sind, die vielleicht etwas getrunken haben oder die anders abgelenkt sind.“ Jeder Unfall sei tragisch und müsse genau betrachtet werden, so Bär: „Aber deshalb dürfen wir nicht sagen deswegen sind wir jetzt komplett gegen die neue Technik.“

    Wäre die gute frau Bär 2011 Bundeskanzlerin gewesen, gäbe es sicher keine Energiewende.

    Wer’s nicht glaubt, ersetze „Fahrzeuge“ durch „Fukushima“.

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