Tödliche Energiewende: Bundesnaturschutzgesetz legalisiert Tötung von Wildtieren

Wenn Windkraftanlagen ohne Rücksicht auf geschützte Arten wie Fledermäuse und Rotmilan errichtet werden, kommen sie unter die Räder. Denn Natur- und Artenschutz stören häufig, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht. Mit der gestern am späten Abend beschlossenen Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes hat die Bundesregierung kurz vor der parlamentarischen Sommerpause Tatsachen geschaffen: Auf Betreiben des Bundesumweltministeriums wurde eine Neuregelung beschlossen, die bei Baumaßnahmen wie z.B. von Windkraftanlagen geltendes Gesetz zum Schutz von Arten aufweicht. Viele Arten stehen aufgrund der intensiven Landnutzung in Deutschland ohnehin schon enorm unter Druck – nun verschärft sich die Situation weiter. Tote Adler unter Windenergieanlagen, Feldhamster unter Beton eingeschlossen – in Zukunft kaum mehr ein Problem.

„Wie rücksichtlos diese Ziele verfolgt werden, zeigt die Neuregelung im Rahmen des Paragraph 44 des Bundesnaturschutzgesetzes: „Es wurde mit einem Federstrich gegen Natur- und Artenschutz entschieden“, kritisiert Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. Fakt ist: Es ist jetzt legal, wenn z.B. durch den Betrieb von Windkraftanlagen Wildtiere getötet werden! Besonders der neue Ausdruck der „Signifikanz“ ist problematisch. Erst ab dieser undefinierten Schwelle soll das bisherige Tötungsverbot wirken. Doch wer entscheidet, wie viele tote Tiere signifikant sind? Das geltende EU-Recht für geschützte Arten kennt diesen Begriff ebenfalls nicht.

„Im Interesse der Windkraftlobby setzen sich Bundesregierung und Bundestag mit dieser Entscheidung über das Tötungs- und Verletzungsverbot von Wildtieren hinweg“, bedauert Professor Dr. Vahrenholt. Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren. Der Raum wird knapp. Besonders im windarmen Süden Deutschlands werden die Anlagen daher zunehmend auch in Wäldern gebaut, wo der ökologische Schaden oft beträchtlich ist. Der Tod von Schwarzstorch, Wespenbussard und seltenen Fledermäusen wird nun als unvermeidbar dargestellt und damit quasi legalisiert.

„Wir können nur hoffen, dass dieser ungeheuerliche Angriff auf den Naturschutz in der nächsten Legislaturperiode wieder rückgängig gemacht wird und protestieren aufs Schärfste“, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung.

Die Änderung des Naturschutzgesetzes im Wortlaut

„….Zudem kann auch für Vorhaben privater Träger die Ausnahmevorschrift des § 45 Absatz 7 Satz 1 Nummer 5 in Anspruch genommen werden, wenn zugleich hinreichend gewichtige öffentliche Belange ihre Realisierung erfordern. Zu diesen Belangen gehört der Ausbau der Erneuerbaren Energien.“

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3 Kommentare

  1. Eine stabile und zuverlässige Stromversorgung können jene Räder sicher nicht garantieren, das heisst sie können die Netzfrequenz im Falle einer Überlastung nicht kompensieren.

    Jemand scheint sich eine goldene Nase an diesen Rädern zu verdienen.

    Recherchiert doch mal welche Politiker Aktien haben bei den Herstellern dieser Windkraftanlagen.

    Bei den Nazis hiess es noch: „Kraft durch Freude“.

    Bei den grünen Nazis wird daraus dann: „Freude durch Windkraft.“

    Bei den durch die Chemtrails verursachten massiven meteorologischen Anomalien werden wir uns in Zukunft wohl noch auf ein erhöhtes Auftreten von Tornados und Wirbelstürmen einstellen müssen – gute Nacht Windkrafträder, kann man dann nur noch sagen.

    Dass die Franzosen ihre AKWs vorzugsweise in der Nähe der deutschen Grenze aufstellen, relativiert den Sicherheitsgewinn durch weniger AKWs auf deutschem Boden dann doch etwas.

    Sichere deutsche AKWs werden abgeschaltet, stattdessen bezieht man den Strom dann aus maroden russischen AKWs, Typ Chernobyl.

    Millionen von Mohammedanern zu importieren, erhöht den Strombedarf noch zusätzlich, vor allem, weil Umweltschutz für diese schrägen Vögel ein Fremdwort ist.

    Schade nur, dass diese Umweltaktivisten keinen Verstand haben, denn gegen Umweltschutz ist an sich ja nichts einzuwenden.

    Warum reden diese Ökos aber nie über Chemtrails, die schlimmste aller Umweltkatastrophen, und auch das extrem wichtige Thema der Erbgut schädigenden NATO-Uranmunition wird systematisch tabuisiert.

    Schade nur, dass man bei den Grünen das Umweltgewissen durch einen billigen Öko-Marketing-Gag ersetzt hat.

    Und wie viele Windräder braucht man eigentlich, um 3 Millionen Mohammedaner elektrotechnisch zu befriedigen?

    Zu viele.

  2. Dank der verdreckt versifften Pädo-Grünen sind nicht nur allein die Wildtiere gefährdet, auch der Deutsche ist durch das volksschädliche Wirken dieser asozialen Lumpen vom Umvolken und Aussterben bedroht. Aus den Parlamenten mit den Grünen Parasiten, damit der Hase wieder friedlich mümmeln kann.

  3. Ich fürchte, dass nicht nur Wildtiere bei der Energiewende auf der Strecke bleiben. Nur eine weitere Möglichkeit, sich die Taschen voll zu machen auf Kosten des Lebens. Diese profitgeilen Verbrecher wissen gehören hinter Schloss und Riegel.

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