#Thüringen: Auf, auf zur Wahl, ihr Schäfchen

Die eigentliche Schande von Thüringen sind die regelmäßig hohen Wahlergebnisse für die SED. Eine Mehrheit, wenn auch keine absolute Mehrheit – und dann auch nur der “Wählenden” – hat aus der Geschichte nichts gelernt und wünscht sich die DDR zurück und die alten Stasi-Kader an der Macht. Kann man für richtig halten, hat aber mit Demokratie so viel zu tun, wie ein Grundgesetz mit einer Verfassung.

AfD-Wähler möchten gerne an das Märchen glauben, nach dem das linke Lager in Thüringen die Mehrheit verloren habe, als hätte die Ost-CDU niemals aus den traurigen Kriechtieren bestanden, die sich “Blockflöten” nannten. Und als wäre die Gesamt-CDU vor Merkel jemals etwas anderes als eine Partei korrupter Volksverräter gewesen.

Wer, wie die AfD, von der eigentlich “konservativen” Mehrheit fabuliert, schreibt die Merkelpropaganda fort und dient sich den linksdrehenden Cucks selbst bei zahlenmäßiger Überlegenheit noch als trauriger Standby-Charakter an. Im Kino kann so ein Clown dann schon einmal wie seinerzeit “Fuzzy” zur Hauptfigur werden, in der Realität aber verspielt jedes politische Lager mit solchen Manövern seine Glaubwürdigkeit, begeht Betrug am Wähler und bedient sich linker Methoden, die eines aufrechten Demokraten unwürdig sind. Den Beweis für diese These lieferten im letzten Jahr Strache und Gudenus in persona, die auch noch die Chuzpe hatten, sich als Opfer zu gerieren. Wenn dem so sei, dann bittscheen, die Herrn. Aber schleicht’s eich fott. Mit Opfern gewinnt man keinen Blumentopf.

Jetzt hat in Thüringen Merkels Machtwort Gehör gefunden. Kemmerich ist zurückgetreten, dann soll erst mal schnell ein “neuer” Ministerpräsident gewählt werden, der dann den Weg für “Neuwahlen” frei macht. Damit solle die “Politik” wieder vollständig “legitimiert” werden, schreibt die Merkelpresse. Ach, war denn jemals etwas glaubwürdig daran?

Die traurige Wahrheit will niemand wahrhaben: Jeder, der an diesen “Neu”-Wahlen teilnimmt, folgt Merkels Willen, jeder! 

Wie lautet die logische Konsequenz?

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3 KOMMENTARE

  1. Das Merkel und ihre Entourage böse und unfair sind, dürfte sich schon länger rumgesprochen haben, gähn…. Nur der (arroganten?) AFD verschließt sich diese Erkenntnis hartnäckig. Sie glauben immer noch fest daran, dass sie es mit Geschleime, taktieren und paktieren in den inner circle schaffen. Nun sind sie wieder eine Erfahrung reicher, dazulernen werden sie trotzdem nichts. Schaun wir mal, wann sie ihre angehimmelte Werteunion über die Klinge springen lässt und sich ihre letzte große Hoffnung in Luft auflöst.

    Was wäre verkehrt daran gewesen, erhobenen Hauptes offen und ehrlich zu spielen, anstatt großkotzig gegen den Teufel zu pokern? Die Gewissheit, dass Lu abgrund tief böse ist, hätte man auch ohne dessen zusätzliche Machtdemonstration haben können, nämlich durch einfaches nachdenken.

    Fazit:
    Höckes genialer Plan endete wie das Hornberger Schießen mit zusätzlichem Schuß ins eigene Knie. Alles rumfaseln ändert nichts an Tatsachen, nachträgliches Geflenne erst Recht nicht.
    Die AFD ist überhaupt nicht in der Position für taktische Macht-Spielchen. Wer das nicht kapiert, könnte ein überheblicher Wahlthüringer sein.

    PS
    Wie die AFD den Ernst der Lage einschätzt sieht man daran, dass sie den greisen (selbstverliebten) Gauland zur allgemeinen linken Belustigung in die ÖR-TV-Arena entsenden. Irgendwie ham’se nicht alle Latten am Zaun.

  2. Die AfD war für Gutgläubige die letzte Hoffung vor dem 4. Reich.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Allerdings ohne mich.
    Allah ma lache

  3. Wie schon anderenorts gepostet: Die AfD ist nur ein neuer Name für NPD oder Repse. Sie gehört zum Besatzerkonstrukt und spielt dort die Schmuddelrolle stellvertretend für Deutschland= Deutsches Reich und das Deutsche Volk, damit die vor lauter rechtsgrundlagenlos erzeugten Schuldgefühlen ihren gesenkten Blick nicht heben und nach ihren Rechten schauen.

    Daß das so ist, ergibt sich aus dem Steinberger Protokoll zu den Ostverträgen, wo der Außenminister Ch. A. Herter der USA zitiert wird mit seiner Feststellung auf der Außenministerkonferenz in Genf 1959, daß weder die BRD noch die sogenannte DDR, sei es einzeln, sei es gemeinsam, eine Staatsgewalt darstellen, die befugt wäre für die fortbestehende internationale Einheit Deutschlands zu handeln oder dieses durch Verträge zu binden. Es muß für eine endgültige Friedensregelung abgewartet werden bis eine Staatsgewalt existiert, die berechtigt ist für die internationale Einheit Deutschlands zu handenl und dieses durch Verträge zu binden.

    Die CDU erscheint vor diesem Hintergrund beweisend als das, was der Autor des Artikels van de Rydt geschrieben hat, als Volksverräterpartei, denn diese katholisch-jüdische Täuschergruppe hat sich immer an die Vertriebenen-Verbände als Wahlvieh mit geheucheltem Mitgefühl gehalten und diese mit Versprechen geködert, die einzuhalten, dieser Zusammenrottung von innerfeindlichem Abschaum überhaupt nie gegeben war.

    Es gilt für das Deutsche Volk der schwäbische Ausspruch: Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist! (Letzteres muß noch bewiesen werden!)

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