Terrorstaaten unter sich: CIA zeichnet saudischen Kronprinzen für sein Engagement für Frieden und gegen Terror aus

Die beste Satire ist immer noch die Realsatire, bei der man sich allerdings kaum vor Lachen kringeln kann, weil es einem schon im Hals stecken geblieben ist. Aber wir wissen ja, wie man solche Botschaften entschlüsselt. Frieden ist Terror, lesen Sie nun die Schlagzeile noch einmal.

Hier die stolz verkündete Meldung der saudischen Botschaft:

USA ehrt saudischen Kronprinzen für Beitrag zur Terrorismusbekämpfung

Bildrechte: public domain

Berlin  – Kronprinz Mohammad bin Naif, stellvertretender Premierminister und Innenminister des Königreichs Saudi-Arabien, wurde mit der George-Tenet-Medaille des amerikanischen Geheimdiensts CIA für sein entschlossenes Engagement gegen den Terrorismus und für den internationalen Frieden geehrt. Die Medaille wurde ihm vom neuen CIA-Direktor Mike Pompeo bei einem Empfang nach ihrem Treffen in Riad am Freitag übergeben.

Prinz Mohammad wertete die Ehrung als Symbol für die entschlossene Arbeit und zielgerichtete Politik der gesamten saudi-arabischen Führung unter S.E. König Salman bin Abdulasis und der saudischen Sicherheitskräfte. Diese Politik werde von der gesamten saudischen Gesellschaft unterstützt.

„Wir sind bereit, so Gott es will, Terrorismus und Extremismus weiterhin überall zu konfrontieren“, sagte Prinz Mohammad. „Dank sei Gott dafür, dass wir es geschafft haben, viele terroristische Handlungen zu vereiteln“. Saudi-Arabien sei von Konfliktherden umgeben und war überhaupt die erste Nation, die von verschiedenen Quellen des Terrors betroffen gewesen sei, so der Prinz weiter. Doch sei Saudi-Arabien bereit und in der Lage, den Terror an jedem Ort und unter allen Umständen zu bekämpfen.

Prinz Mohammad betonte weiter, dass der Kampf gegen den Terrorismus eine gemeinsame internationale Aufgabe sei. „Die Bekämpfung des Terrorismus ist eine internationale Verpflichtung, die eine globale Zusammenarbeit erfordert“, so der Prinz. Diese Arbeit müsse auf allen Ebenen geschehen, einschließlich die der Sicherheitsdienste, der Medien, der intellektuellen Debatte sowie des Militärs. Er erinnerte daran, dass eine solche Zusammenarbeit im Einklang mit den Regeln des Völkerrechts, den Gründungsprinzipien der Vereinten Nationen sowie dem Respekt vor der Souveränität aller Nationen stehen müsse. „Der Terrorismus hat keine Identität und keine Religion“, sagte der Prinz. Religiöse, politische und soziale Gruppierungen, die den Glauben für Zwecke des Extremismus und der Gewalt mißbrauchen, hätten keine legitime Verbindung zu den Lehren der von ihnen vorgeschobenen Religion, so der Prinz weiter.

Zu den saudisch-amerikanischen Beziehungen bekräftigte Prinz Mohammad die starken und langjährigen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Diese hätten einen hohen strategischen Wert und seien ein Fundament für Frieden und Stabilität in der Welt. Versuche, dieser gewachsenen und vitalen Beziehung zu schädigen, würden scheitern. Dazu erklärte der Prinz: „Unsere Beziehung zu den Vereinigten Staaten ist historisch und wird auch weiterhin erfolgreich sein“.

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