Terrorangriff auf die Opposition

Im Land der eingeschränkten Meinung

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Photo by christiaan_008

Schon wieder hat ein großangelegter Cyberangriff unsere Seite attackiert und zeitweise unerreichbar gemacht.

Der Angriff richtete sich dieses Mal nicht gegen den Server, sondern gegen die Domain opposition24.de und weitere von mir genutzte Domains.

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Scheinbar ist jemand mächtig sauer und möchte mir ganz persönlich, aber auch allen anderen, die hier publizieren, aus irgendeinem Grund das Maul stopfen – wenn es mit legalen Mitteln nicht geht, dann eben mit kriminellen Methoden.

Wer technisch ein wenig bewandert ist, der weiss, dass man für solche Attacken ein sogenanntes Bot Netzwerk benutzen muss. Das mietet man entweder über dunkle Kanäle für viel Geld bei kriminellen Hackern oder aber man verfügt selber über ein solches Netzwerk, weil man kriminell ist oder einem Geheimdienst angehört, was häufig wohl keinen großen Unterschied macht.

In jedem Fall ist eine Cyberattacke von diesem Ausmaß ein hochkrimineller Akt und wenn es, wie hier ziemlich wahrscheinlich, um die Meinungsfreiheit geht, dann handelt es sich zudem noch um einen Terrorangriff auf eben diese.

Die nächste Attacke kommt bestimmt – aber sie wird meine Meinung bestimmt nicht ändern!

Die Meinungsfreiheit ist eines der höchsten Güter in unseren sogenannten freien Gesellschaften, von deren Freiheit oder besser gesagt, Freizügigkeit wir uns immer weiter entfernen. Der Diskurs findet nun mehr auf der Straße statt, während in den Medien eine Propagandaschlacht tobt und es auf politischer Ebene schon lange keine Opposition mehr gibt.

Seit Jahren wehre ich mich gegen diesen Zeitgeist, der in Wahrheit ein Ungeist ist, der alle Debatten durchdringt und vergiftet, sie ideologisiert und mündige Bürger zu Kindergartenkindern degradiert.

Ich bin diesen Meinungsfaschismus so was von satt – all die linksrotgrüne Hetze und den Gendermainstreamterror, den ich aus meinem gut 25 jährigen beruflichen Dasein im sogenannten „sozialen Bereich“ nur allzu gut kenne.

Diese alternativlose Vielfalt, die mir immer mehr vorkommt, wie entfesselter Wahnsinn und blinde Zerstörungswut.

Aber noch nie habe ich einen Stein auf Andersdenkende geworfen, ihnen Gewalt angedroht, sie einzuschüchtern versucht, noch ihnen das Wort genommen.

Mein ganzes bisheriges Leben habe ich meinen bescheidenen Anteil mit dazu geleistet, dass die gestrengen Sittenwächter der Kirchen ihren Einfluss auf das gesellschaftliche Leben verlieren, dass sie die Meinung und den Glauben anderer achten und respektieren lernen.

Ich habe Pflichtgottesdienste in der städtischen Schule verweigert und musste mich als Schüler von den Lehrern mobben lassen, weil ich zusammen mit zwei anderen Klassenkameraden mit 14 Jahren das Recht in Anspruch nahm, nicht mehr am Religionsunterricht teilnehmen zu müssen.

Wir waren damals, als das Gesetz erlassen wurde, die ersten und einzigen, die sich das „trauten“ –  ein echter Kleinstadtskandal – ach wie mutig. Die Gesellschaft ist nicht daran zugrunde gegangen und wir haben es auch überlebt.

Und immer noch streite ich dafür, dass kirchliche Einrichtungen nicht länger mit Steuergeldern finanziert werden, dass Kinder nicht schon im Kindergarten mit religiösen Lehren verängstigt und eingeschüchtert werden, dass sie selbst ihren Glauben, ihre Spiritualität oder ihren Nichtglauben entdecken können.

Ich kämpfe und streite für Religionsfreiheit im Sinne von unbehelligt von solchen Lehren leben zu können, mich nicht unsinnigen Geboten und absurden Rücksichtnahmen auf irgendwelche behaupteten religiösen Gefühle beugen zu müssen.

Die Kirchen haben wir irgendwie an die Kette gelegt, ich bin ausgetreten, kam nicht in die Hölle, ich kann damit leben, dass mein Lebensentwurf (unverheiratet, geschieden, Kinder in unehelicher Gemeinschaft) zeitweise für Christen als sündig zu gelten hatte – es hat mir niemand den Kopf abgeschlagen oder den Befehl dazu erteilt.

Ich habe keine Klage, keine Strafanzeige, keine Ohrfeige, keinen Schubser, keinen Stein an den Kopf bekommen, weil ich offen und lautstark meine Meinung zum Christentum und den Kirchen gesagt und gesungen habe.

Früher, als ich noch ein kleines Kind war, hätte mir der Dorfpastor eine Tracht Prügel für ein „Gott ist tot“ verabreicht. Einem älteren Jungen hat dieser Unhold mitten in der Kirche sogar den Arm gebrochen, so hat er ihn verprügelt, für etwas das er gar nicht getan hatte – einen Silvesterböller während der Messe in die Kirche geworfen.

Diese Zeiten sind vorbei und ich dachte, so etwas kommt nie wieder.

Leider erleben wir in den letzten Jahren das Gegenteil, unser Land wird zunehmend islamisiert und dazu soll ich schweigen?

Eine Religion, die in über 50 Staaten auf der Erde als Rechtfertigung für grausame Gewaltregime und Unterdrückung dient, weil ihr Kern in der Tat menschenverachtend ist und sich erbarmungslos gegen Andersgläubige und vor allem gegen Ungläubige wie mich richtet.

Tickt ihr noch sauber, ihr Apologeten? Ich werde gegen jedes Allahu akbar, jeden Muezzin Ruf und jeden Moscheebau so laut protestieren, wie ich nur kann.

So laut wie ich es gegen jeden anderen Unterdrücker der Freiheit auch mache!

Vielleicht bin ich aber gar keinem Gotteskrieger auf die Füße getreten und es war nicht der mutmaßliche Wille Allahs, der mein Eigentum angegriffen hat, dann bitte ich vielmals um Nachsicht.

Übrigens esse ich auch kein Schweinefleisch, aber das ist eine andere Geschichte…

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Wolfgang van de Rydt
Über Wolfgang van de Rydt 272 Artikel
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2 Kommentare

  1. Wenn schon Antje Vollmer in FR vor drei Tagen das Fehlen der Opposition beklagt, dann zeigt es wie wichtig dieser Blog ist, der seit mehr als einem Jahr der realexistierenden Opposition eine Stimme gibt.

    Wer auch immer versucht die kritischen Stimme zum Schweigen zu bringen, er wird damit scheitern.
    Selber denken, selber Fragen stellen und selber Antworten finden – ganz nach diesen Grundsätzen und im Geist von Georg Büchner die Politik der Regierenden kritisch begleiten und Alternativen aufzeigen, Zusammenhänge darstellen – sich nicht beirren lassen und das Wort ergreifen.

    Ein Staat ist so tolerant, wie er mit seinen Kritikern umgeht.

    „A slave is one who waits for someone to come and free him.“
    Ezra Pound

  2. Nachtrag – nachdem jetzt die Seite endlich wieder online ist -Cyberkriminalität

    „(..) leiten Hacker über gekaperte Computer, sogenannte Bots, so viele Anfragen auf den Serverrechner eines Unternehmens, dass der unter der Last zusammenbricht“

    Angriffe haben aber nicht nur pekuniäre, sondern auch politische Gründe. Da werden die Server von Lobby-Verbänden, der Opposition und NGO’s gezielt lahm gelegt.

    Netzaktivisten wollen auf diesem Weg die Deutungshoheit über ein bestimmtes Thema im Netz steuern. Das freie Netz ist ein Mythos – solche Angriffe sind nicht nur eine Gefahr für die freie Wirtschaft, sondern auch eine Gefahr für die Meinungsfreiheit u. den sozialen Frieden. Letztendlich betonen diese Angriffe die wichtige Rolle der Druckmedien beim Erhalt der Presse- und Meinungsfreiheit. Cyber-Kriminalität ist ein allumfassendes Problem welches eine eigene Taskforce (Cyber-Police) innerhalb der Ermittlungsbehörden braucht – wie die Abt.für Wirtschaftskriminalität bei den Staatsanwaltschaften

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