Teningen: Trauerfeier für den kleinen Noah und seine Mutter

Am vergangenen Montag starben der kleine Noah und seine Mutter, Anne Metzger. Sie wurden brutal ermordet. Die Tat wurde von dem Ex-Lebensgefährten von Anne Metzger begangen, einem 52-jährigen Algerier, dem bereits ein gerichtliches Annäherungsverbot auferlegt war.

Heute findet die Trauerfeier in der evangelischen Kirche in Teningen statt.

Die Angehörigen schreiben in der Traueranzeige:

Wir konnten euch nicht schützen!

Eine schreckliche Tat hat euch aus dem Leben gerissen,

… ihr hattet noch so viel vor …

Die Polizei vermutet als Motiv für die Tat „Beziehungsschwierigkeiten“, der Täter selbst schweigt, weshalb er sein eigenes Kind und dessen Mutter getötet hat.

Die Tat gab Anlass zu Spekulationen. Seit die Todesanzeige in der Badischen Zeitung erschienen ist, wird diese über soziale Netzwerke verbreitet, mit der Botschaft: „Den Opfern ein Gesicht geben.“ Ein Magazin hat einen Screenshot von der Todesanzeige veröffentlicht, auf dem die Mutter und der vierjährige Junge zu sehen sind, was anders als das Teilen der Anzeige in sozialen Netzwerken, rechtlich ein wenig bedenklich ist.

Es ist richtig, den Opfern ein Gesicht zu geben. Die Angehörigen haben dies getan und in diesem Fall haben die Behörden auch nicht die Herkunft des Täters verschwiegen, und damit auch nicht über einen zu vermutenden Hintergrund für die Tat. Über Stilfragen kann man sich streiten und wir wollen ganz sicher keine moralische Instanz sein, aber manchmal ist weniger auch mehr.

#Freiburg: Messermörder von Frau und Kind war Ex-Lebensgefährte

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