Der neunte November (11/9) gilt seit jeher als Schicksalstag der Deutschen. Gleich zweimal wurde an diesem Datum ein Regimechange durchgeführt – die sogenannte Novemberrevolution 1918 und der Fall der Mauer 1989. Gefeiert werden darf die „Wiedervereinigung“ jedoch nur als „Tag der deutschen Einheit“ am 3. Oktober. Wird der neunte November 2020 wieder ein solcher Schicksalstag?

Wenige Tage zuvor, am 3. November, finden die Präsidentschaftswahlen in den USA statt. 2016 hat sich das Politbüro böse verschätzt, als Donald Trump die Wahl für sich entscheiden konnte. Seitdem schwindet Merkels Macht. Den Vorsitz der Partei hat sie abgegeben, eine erneute Kandidatur ausgeschlossen und gesundheitlich ist die „Kanzlerin“ mehr als angeschlagen. Dennoch sitzt sie fester im Sattel, als ihre Widersacher es gerne hätten. Die Würfel aber fallen in Washington, nicht in Berlin. Gelingt es Donald Trump ein zweites Mal, das Weiße Haus zu erobern und seine Macht zu festigen, sind Merkels Tage gezählt.

Welche Rolle spielen die Demokraten? Wollen sie wirklich Donald Trump, den sie gerne als Witzfigur hinstellen, mit Creepy Sleepy Joe Biden schlagen? Da sie offenbar selbst nicht an den Erfolg glauben, locken sie nun die schwarze Minderheit mit Kamala Harris als Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten. Halten sie die Schwarzen für so blöd, dass sie den Rassismus dahinter nicht erkennen, den die Demokraten Donald Trump immer wieder vorwerfen? Unterm Strich hat Donald Trump mehr Wahlversprechen eingehalten als alle US-Präsidenten vor ihm und bis zum Ausbruch der „Coronapandemie“ für die höchste Beschäftigungsquote der Schwarzen seit Beginn der Aufzeichnungen gesorgt. Neue Kriege hat er auch nicht angezettelt, deshalb steht ihm auch kein Friedensnobelpreis zu. Aktuell denkt er sogar über eine Begnadigung von Edward Snowden nach. Obama hat seinerzeit als erste Amtshandlung einen Raketenangriff auf angebliche Terrorstellungen in Pakistan befohlen, bei dem eine Hochzeitsgesellschaft gekillt wurde und die Auflösung von Guantanamo versprochen.

Ob Trump eigentlich nur die Kehrseite der Medaille ist, spielt keine Rolle. Der Truppenabzug folgt zwar eher der Strategie der Falken und ist ein eindeutiges Signal Richtung Moskau, doch auch ein US-Präsident muss Seilschaften bedienen, da er ohne sie nicht regieren kann. Ganz sicher wird Trump jedenfalls nicht den ganzen Tag mit Putin telefonieren und darüber nachdenken, wie man Deutschland retten kann. Wer solche schwachsinnigen Geschichten streut, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Klar ist nur, dass sich mit Trump die Frontlinien verändert haben und die EU-Clique im Fall seiner Wiederwahl darauf reagieren muss. Die Bemühungen, eine EU-Armee aufzustellen und die EU als Vereinigte Staaten von Europa als Gegengewicht zu den USA zu positionieren, sind gescheitert. Ohne Big Brother läuft nichts auf dem Kontinent. Die Briten sind raus und denken gar nicht daran, für das anstehende Desaster in Haftung zu treten. Deutschland steht als Zahlmeister allein auf weiter Flur und die Pleitewelle im Herbst wird die politische Landschaft nachhaltig erschüttern.

Alles ist denkbar, mit oder ohne Trump. Ein Regimechange am 9. November, die Ausrufung einer Notstandsregierung gemäß dem geänderten Infektionsschutzgesetz oder eine kleine Farbrevolution, was hätten die Deutschen gerne, wenn sie denn dabei gefragt würden? Ohne Genehmigung – von wem auch immer – geht dann am Ende doch nichts, es sei denn, die Untertanen nehmen ihr Schicksal in die eigene Hand und hören auf, irgendwelchen Autoritäten zu folgen.

5 KOMMENTARE

  1. Wenn es dann der 13.11 wird, ist es auch egal. 😉

    Hauptsache, das extrem bürger- und verfassungsfeindliche, sowie bis zur Halskrause korrupte Regime, wird zum Teufel gejagt.

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