Steuerverschwendung für Olympia: aber wir schaffen das mit den 7,4 Milliarden Euro, oder?

Genügend Fachkräfte strömen ja derzeit ins Land.

Ob sich die „Bundesnegierung“ vielleicht gedacht hat, man könnte sie für einen Billiglohn zum Stadionbau für Olympia verdonnern?

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Photo by systom303

Man denke an andere Großprojekte, deren Fertigstellung in Deutschland noch lange nicht in Sicht ist, sei es unter oder über der Erde. Da es „den“ Steuerzahler nicht gibt, wird er ebenso wenig in die Luft gehen, wie irgendein Airbus in Berlin am Flughafen BER.

In London war man pünktlich fertig, koordinierte perfekt das Mammutprojekt Olympia – in der Hansestadt erwartet man dagegen einen Geldsegen durch das Spektakel, der am Ende eher zu einem Pleitetsunami mutieren wird und an Schrecken selbst die legendäre Sturmflut übertrumpfen dürfte.

Wenn in Deutschland jemand vollmundig „Wir schaffen das!“ sagt, muss man nicht unbedingt an die derzeitige Asylkrise schauen, um zu erahnen, dass Planungen bis 2024 im Moment alles andere als angebracht sind.

Wie immer werden die Kosten am Ende dreimal so hoch ausfallen – wer dafür gerade zu stehen hat, ist ebenso sicher: Der Steuerzahler, vorausgesetzt, es gibt dann noch jemanden, der von seinem Minilohn noch irgendetwas abführen kann!
Infografik: So viel soll Olympia in Hamburg kosten | Statista
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1 Kommentar

  1. Da stellt sich dieser Horst von Bürgermeister hin und erzählt der Welt, sie hätten alles genau durchgerechnet und alles wäre super. Hat die Elbphilharmonie noch nicht fertig und weiß nicht wo er die Kröten für die Neubürger herholen soll, aber alles im grünen Bereich. Ja, für ihn und die vier anderen Kriegsgewinnler mag das auch stimmen. Den Verlust hat er schon beim Steuerzahler eingebucht.

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