SPD setzt auf Randgruppen: „Ehe für alle“ Bedingung für Koalition

Angesichts schwindender Umfrageergebnisse buhlen die Genossen wieder einmal um Randgruppen. Die islamische Stammwählerschaft dürfte davon nicht so begeistert sein.

Hubertus Heil  photo
Foto by Journalistenwatch

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil will die „Ehe für alle“ zu einer Bedingung für eine nächste Regierungskoalition machen und ein entsprechendes Gesetz binnen 100 Tagen umsetzen. „Egal in welcher Koalition: Wenn die SPD in der nächsten Regierung sein wird, setzen wir die Ehe für alle innerhalb der ersten 100 Tage um“, sagte Heil der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Es sei „völlig rückständig“ von der Union, an der Ungleichbehandlung festzuhalten, sagte der Generalsekretär vor dem Parteitag der SPD in Dortmund an diesem Wochenende. „Der Staat darf nicht vorschreiben, wer wen lieben soll“, sagte Heil.

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6 Kommentare

  1. Mit dem heutigen Spitzenpersonal wird die spD selbst langsam aber sicher zur Randgruppe. Was allerdings gut für Rest-Deutschland wäre.

  2. „Der Staat darf nicht vorschreiben, wer wen lieben soll“, sagte Heil…“

    Das kann er auch nicht. Zudem – es ist wenig Liebe zwischen den Menschen und – falls vorhanden, vergeht sie schnell unter dem Einfluss des täglichen Lebens.
    Wofür also eine „Ehe“ gut sein soll, -dazu noch für alle, – erschließt sich nicht.
    Denn „Ehe“, was immer man sich heute darunter vorstellen mag – ist überholt, bringt dem Einzelnen kein Ansehen, nur evtl. Steuervorteile, die aber irgendwie verpuffen.
    Die Ehe ist nicht mehr „Keimzelle“ des Staates, wie einst propagiert. Denn wehe dem, der in der Ehe auch noch Kinder zeugt;
    Eltern sind in Deutschland ohne jedes Elternrecht. Ihnen werden die Kinder nach Belieben und begründungslos genommen und in deutschen Heimen erzogen. Eltern sind dann keine Eltern mehr, werden aber noch als „Zahler“ vom Staat gegängelt, nicht jedoch irgendwie geachtet.

    Ehe für alle als Wahlthema – das wird nicht ziehen für denkende Menschen. Aber denken Wähler?

    • Wissen Sie eigentlich dass Sie schon tot sind ? Wer so wenig Freude am Leben und an Kindern hat ist nur noch eine leere Hülle. Sie könnten eigentlich ersatzlos weg.

      • Sie meinen, ich habe keinen Spaß am Leben? Woher weiß der „Versteckte“ = Tim Buktu das eigentlich? Wenn ich nach Ihrer unmaßgeblichen Meinung schon tot bin, bin ich doch schon weg und Sie müssten sich das doch nicht mehr wünschen?

        Mit der Logik etc. haben Sie es wohl nicht so.

  3. spD und cdU ….eine Fabel aus dem Tierreich:
    Maus und Elefant gehen über eine Holzbrücke. Elefant stampft mal feste auf um zu checken ob die Brücke sein Gewicht auch trägt. Maus schaut ihn von unten an, lächelt und meint:
    “ Nicht wahr, wir beide machen einen ganz schönen Krach.“

  4. Statt „Ehe für alle“ wäre weitaus besser „Christliche Werte vermitteln für alle.“
    Bspw. den Wert der Ehe vermitteln als Solidargemeinschaft und Keimzelle der Gesellschaft.
    Das ganze Weltoffenheits- und Toleranzgeblubbere kann nicht darüber hinwegtäuschen dass in großen Teilen der Gesellschaft christliche und traditionelle Werte verlorengegangen sind,
    Und dies hat nichts mit Modernität oder Zeitgeist zu tun.
    Die Einwohner von Sodom und Gomora hielten sich ebenfalls für moralisch überlegen und waren in Wirklichkeit nur verdorben und selbstgerecht.

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