Spaltet Transatlantiker Nicolaus Fest die AfD?

Nach dem Abgang des Parteigründers und Transatlantikers Bernd Lucke und seines Kumpanen Olaf Henkel, die beide im EU-Parlament für das umstrittene „Freihandelsabkommen“ TTIP stimmten, kommt nun mit dem medienwirksamen Neuzugang Nicolaus Fest ein knochenharter Verfechter des Nato-Bündnisses in die Partei.

afd-spaltung

Das Bekenntnis zur Nato ist immer noch Bestandteil des Parteiprogramms, doch aus dem nationalkonservativen Flügel um den Erfurter Björn Höcke hört man eher russlandfreundliche Töne, auch Gauland steht mehr für kritische Distanz zur USA und Annäherung mit Russland. Parteigründer Konrad Adam hat immer wieder auf Nachfragen die Notwendigkeit der NATO eher als Zweckbündnis bei seinen Auftritten im Wahlkampf betont, der Nationalliberale gilt aber nicht als eingeschworener Transatlantiker.

Im Netz wurde der Neuzugang der AfD kritisch aufgenommen und diskutiert. Ein Leser auf RT drückte seine Meinung mit deutlichen Worten aus:

„Ist ja ekelhaft, durch solche transatlantischen Arschkriecher wird die AfD genauso unwählbar wie CDU und der restliche Scheiß.“

Auch die Forderungen aus Reihen der Union und mancher AfDler nach einer Koalition mit der CDU gefällt vielen nicht. Europaabgeordnete Beatrix von Storch bekundete noch vor kurzem ihr Interesse, 2017 für den Bundestag zu kandidieren und forderte einen Untersuchungsausschuss gegen Kanzlerin Merkel wegen Verfassungsbrüchen bei der Asylpolitik. Eine Annäherung, solange Merkel an Bord ist, kann es zwischen beiden Parteien nicht geben – es sei denn, sie wird wie nach der letzten Spaltung noch einmal tüchtig aufgemischt.

Ob da aber Nicolaus Feist der richtige Mann für ist, steht zu bezweifeln. Noch hat er keine wichtige Position, ist nur einfaches, wenn auch prominentes Parteimitglied. Seine Forderungen nach einer Ächtung des Islams und der Schließung aller Moscheen wurden von

So kurz nach dem Eintritt hat noch kein Überläufer so polarisiert. Als Ludger Sauerborn nach 36 Jahren bei den Grünen sagte: „Ich kann die Empörungsbeauftragte Claudia Roth nicht mehr sehen“ war die Zustimmung hoch und die Angst vor Unterwanderung hielt sich in Grenzen. Weitere Grabenkämpfe und Eifersüchteleien, wie sie bei Parteien und Kaninchenzüchtervereinen die Regel sind, dürften vor allem dann ausbrechen, wenn Nicolaus Fest in die Führungsriege der Partei aufsteigen sollte. Gerade in den Landesverbänden sind bis dato eher Unbekannte in die Landtage eingerückt, die Partei hatte mancherorts sogar Mühen, genügend Kandidaten für die Direktmandate zu finden. Einen Durchmarsch nach oben per Promibonus wird nicht jedem gefallen. Fest ist sicher nicht eingetreten, ohne dabei auch auf die Bundestagswahlen zu schielen.

Auf PI-News wird dagegen sein Eintritt deutlich begrüßt. Ist Nicolaus Fest der deutsche Geert Wilders?

Ein Kommentator schreibt: „Der Mann gehört in das Führungsteam der AfD, was Besseres konnte der Partei gar nicht passieren, als sein Eintritt!“

Wie viel Sprengstoff in dem Neuzugang steckt, wird sich noch zeigen. Bis 2017 ist allerdings nicht mehr all zu viel Zeit für neue Grabenkämpfe.

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7 Kommentare

  1. Fest ist ein anglo-zionistisches U-Boot.

    Wer bei BLÖD arbeiteten will, muss zuvor eine Verpflichtungserklärung der CIA unterschreiben und sich zur bedingungslosen Kollaboration mit diesen Massen- und Völkermördern einverstanden erklären.

  2. Im Gegensatz zu fast allen anderen AfD-Mitgliedern hatte Herr Fest in seinem Berufsleben Kontakt zu den Totengräbern der Republik.
    Das kann sehr nützlich sein, auch für die AfD.
    Er ist Medienprofi, er kennt den Feind ,und weiss,wie er erfolgreich bekämpft werden kann.
    Wer nur Leute in der Partei haben will, die zu 100 Prozent seinem, ihrem, Weltbild entsprechen,wird bald,wie viele vorher,in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
    Eine mitbestimmende Bewegung muss auf vielen Beinen stehen,auch wenn einem nicht alles gefällt.
    Der schleichende Untergang der alten Volksparteien beruht zum Grossteil auf der Ausgrenzung.
    SED-U-Boot-Merkel,Machtübernahme der Linksradikalen in der SPD sind das schlechte Vorbild.
    Es sind da ganz andere Kandidaten gefährlich für die AfD, als Beispiel seien die radikalsten Schreihälse in der NPD angeführt,es waren V-Leute vom Verfassungsschutz.
    Die Methode könnte auch hier wieder angewandt werden,Zerstörung von innen.

  3. Ich finde es ebenfalls gut, dass ein Mann wie Fest in die AFD eingetreten ist.
    Fest kennt die Intrigen des Mainstreams, die tagtäglich auf uns hernieder prasseln.
    Wenn Er ein Buch darüber schreiben würde, wäre ich der Erste, der es lesen würde.
    Besonders das Kapitel „Boschardt“ würde mich sehr interessieren. Dieser Mainstream-Porschefahrer, kriecht der Regierung nicht nur förmlich seit Jahren in den A….
    Mit den heutigen „Star-Journalisten“, tut sich der rechtschaffene Bürger sehr schwer. Als ich zum ersten Mal hörte, dass ein gewisser Lachmann (von WO), seine Arbeit, der AFD angeboten hat, wurde mir schlecht.
    Dieser Mann war der schlimmste Hetzer, Lügner und Verleumder der gesamten Lügenpresse und wird jetzt als Schreiberling dieser Partei von einigen Partei-Oberen vorgeschlagen.
    Die AFD muss verdammt aufpassen, wem sie in Zukunft ihre Politik anvertraut.
    Menschen die keinen Charakter haben und für Geld Ihre eigene Mutter verkaufen würden, haben in führenden Positionen nichts zu suchen.

  4. Fest ist nur ein Beispiel. Allerdings muss man auch sagen, dass Petry pro klar pro-zionistisch ist und gerne Freimaurergesten in ihre Reden einbaut.

    Ihre Israel Antrittsreise als Parteivorsitzende sagt alles.

    Und wer ohne positive Berichterstattung der Zionistenpresse in irgendeiner großen Partei zum Parteivorstand werden und dort bleiben will, der würde es sehr schwer haben und wahrscheinlich die medialen Attacken nicht überstehen…

    Meines Erachtens wird die AfD noch einge Jahre kritische Opposition spielen und spätestens bei der Machtübernahme zeigen, dass sie auch nur eine der Blockparteien nun eben in Blau ist. So funktioniert eben die Scheindemokratien.

    CDU/CSU wird die Migrationslüge nicht überleben. Dann macht man eben eine neue Partei, die nach einpaar Jahren genau die gleichen Aussenpolitischen Positionen vertreten wird, wie die vorherigen zionistischen Kostgänger. Teilweise gar mit dem gleichen Personal…

    • Sinnloses Gelaber, vom Anfang bis zum Ende !
      Was wollen Sie sagen, mit Ihren mehrmals erwähnten Zionisten ?
      Wollen Sie der AFD den Schuh der Zionisten anziehen ?
      Verzieh dich in Deine Ecke, oder such Dir eine andere !

      • Manche werden immer wieder das Gleiche tun und sich wundern, warum sie nie ein anderes Ergebnis bekommen.

        Und in der AfD gibt es auch ausgesprochene Antizionisten, geprügelt von der Presse und ausgestoßen aus der offiziellen Fraktion.

        Aber die vorne dran sind, und die die jetzt von der CDU dazukommen, spielen nur Opposition vor und werden die AfD im entscheidenden Moment zionistisch abbiegen lassen.

        Warum gleich persönlich. Schauen sie sich die Handzeichen von Petry selbst an und dann googlen sie mal Freimaurerhandzeichen. Gerne sind das auch die Fotos, die in der Presse auf den ersten Seiten sind, damit dìe anderen Freimaurer gleich wissen, wer mit im zionistischen Boot sitzt.

        Ich speichere mir die immer schön auf dem Rechner ab. Und mir braucht da keiner dumm kommen, der offenbar noch im Dunklen tappt.

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