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Italien ist Deutschland in den Auswirkungen der Corona-Krise zwei bis drei Wochen voraus!

Dort kommt es bereits zu ersten Supermarkt-Plünderungen!

Die Angst vor Revolten im „sozialen Pulverfass“ wächst!


Italien vor wenigen Tagen: In Palermo auf Sizilien müssen Supermärkte bereits von der Polizei bewacht werden, um Plünderungen zu verhindern!

Vor den Läden beziehen sogar bewaffnete Polizisten Stellung. Der Grund: Millionen Italiener geraten durch die Corona-Krise nicht nur in Hoffnungslosigkeit, sondern auch in Wirtschafts- und damit in Geldnöte.

Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte kündigte am Wochenende die Ausgabe von Lebensmittelgutscheinen an, um dem entgegenzuwirken.

Die Welt berichtet:

Laut der Tageszeitung „La Repubblica“ verließ am Donnerstag eine Gruppe von Einheimischen einen sizilianischen Supermarkt, ohne zu zahlen.

„Wir haben kein Geld, um zu bezahlen, wir müssen essen“, rief demnach einer von ihnen den Kassierern zu.

Der „Corriere della Sera“ berichtete, in anderen sizilianischen Städten seien Inhaber kleiner Läden von Anwohnern unter Druck gesetzt worden, ihnen kostenlos Essen zu geben.

Die Zeitung schrieb von einer tickenden „sozialen Zeitbombe“ in der Region, in der rund fünf Millionen Menschen leben. 

Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article206881537/Sizilien-Wir-haben-kein-Geld-um-zu-bezahlen-wir-muessen-essen.html

Die österreichische Kronenzeitung ergänzt:

Wegen der restriktiven Maßnahmen zur Eingrenzung der Pandemie wächst vor allem im wirtschaftlich schwächeren Süden des Landes die Sorge, dass Revolten ausbrechen könnten.

Am Freitag sorgte etwa eine Gruppe von Plünderern für Aufsehen, die in Palermo einen Supermarkt stürmte und mit geraubten Waren die Flucht ergriff.

Konkret sprach Leoluca Orlando, der Bürgermeister von Palermo, von organisierten Gruppen, die im Internet zu gewalttätigen Aktionen aufriefen. Die Stadt sei auf der Seite bedürftiger Bürger, die Lebensmittel benötigten. Allein in Palermo seien 2500 Hilfeappelle bedürftiger Menschen ohne Lebensmittel eingetroffen.

Der Minister für Süditalien, Giuseppe Provenzano, warnte, dass der wirtschaftlich benachteiligte Süden Italiens zu einem „sozialen Pulverfass“ werden könnte, sollten die Ausgangssperre und der Produktionsstopp noch länger dauern.

„Diese Krise hat in einer Zeit begonnen, in der es bereits tiefe Unterschiede zwischen Regionen im Land gibt“, sagte der Minister am Samstag im Interview mit der römischen Tageszeitung „La Repubblica“.

Jetzt besteht sogar die Gefahr, dass die Mafia die durch Corona verursachten Notstände ausnutzt, um „tiefer in die wirtschaftliche Struktur des Südens einzudringen.“

Quelle: https://www.krone.at/2126054?utm_source=krone.at+Newsletter&utm_campaign=f645381e21-Guten_Morgen_Corona_COPY_05&utm_medium=email&utm_term=0_efcdfc7dd7-f645381e21-202292505

Wer jetzt glaubt, dass die „Lebensmittelvorsorge“ (und auch die Medikamentenvorsorge) in Deutschland gesichert ist, der irrt sich!

Auch wenn die Politik nicht müde wird, gerade das immer und immer wieder zu betonen, wird es schon bald Engpässe geben.

Foto:  Symbolbild Pixabay.com (https://pixabay.com/de/photos/mann-laufen-rolltreppe-stadt-1930522/)


Quelle und Erstveröffentlichung: Guido Grandt

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