• Gangster-Dschihad – Die blutigen Folgen der Migration
  • Wende in Potsdam? – Brandenburg vor der Wahl
  • Vorwärts in den Abgrund? – Das Kandidatenkarussell bei der SPD
  • Nach dem Knast – Thomas Middelhoff ist zurück

„Was guckst du“ „Ich mach dich Messer“ Solche Sprüche gehören in den bunten Vierteln deutscher Städte schon lange zum Alltag. Seit Beginn der Asylkrise hat sich jedoch zumindest das Bedrohungsgefühl vieler Einheimischer noch einmal deutlich erhöht. Grund dafür sind auch diverse angebliche Einzelfälle, wie jüngst auf dem Frankfurter Hauptbahnhof.
Doch stimmt dieser Eindruck? Und wenn ja, welche Gründe gibt es für die gestiegene Kriminalität? Der Publizist Stefan Schubert hat für sein neues Buch die vorhandenen Statistiken ausgewertet.

Vor fünf Jahren war Brandenburgs AfD einer der ersten Landesverbände, der den Sprung ins Parlament schaffte. Über 12 Prozent waren damals ein Rekordergebnis. Heute würde sich die Partei über solche Zahlen wohl eher ärgern. Für den kommenden Sonntag werden der Alternative derzeit rund 21 Prozent vorhergesagt. Lars Hünich ist einer der Kandidaten und uns jetzt aus Potsdam zugeschaltet. Herr Hünich, Ihre Partei hat in den letzten Jahren stark mit dem Thema Migrationskritik gepunktet. Die mit ihnen verbündeten Bürgerbewegungen skandierten Merkel muß weg. Der einzige Politiker, der in Brandenburg von Bürgern aus dem Amt gefegt wurde, war der Bürgermeister von Bernau – und da ging es um Altanschließergebühren. Haben Sie also auf ein emotionalisierendes, aber letztlich nicht handlungsmächtiges Thema gesetzt?

Noch gut eine Woche läuft die Bewerbungsfrist für den Vorsitz der SPD. Seit dem Rücktritt von Andrea Nahles im Frühjahr ist die Position vakant und lange fanden sich schlicht keine Interessenten. Dabei soll es sich doch um das schönste Amt neben dem des Papstes handeln, hatte jedenfalls Franz Müntefering einmal gesagt. Martin Müller-Mertens steht jetzt vor dem Willy-Brandt-Haus in Berlin. Martin, will denn mittlerweile irgendjemand SPD-Chef werden?

Thomas Middelhoff galt einst als Prototyp des arroganten Top-Managers. Sein Name ist bis heute mit der Pleite des Quelle-Versand verbunden. In Verfahren gegen ihn ging es etwa um die Vorwürfe ungerechtfertigter Boni und Hubschrauberflügen auf Firmenkosten. Wegen Untreue und Steuerhinterziehung wurde Middelhoff schließlich zu drei Jahren Haft verurteilt, von denen er etwa ein Drittel absaß. Nun ist der einstige Boss wieder da. In einer Buchvorstellung zeigte er sich in dieser Woche demütig und gottesfürchtig. Doch kann man ihm glauben?


Quelle: Compact TV