Screenshot Twitter

Während sogenannte Rechtsextremismusexperten im Staatsfernsehen von der rechten Gewalt schwadronieren, die fast nie von den Behörden verfolgt werden könne, feiern sich Linksextreme im Netz für ihre Terrorangriffe gegen AfD-Politiker. Jüngstes Opfer ist der AfD-Landesvorstand Frank Hansel. Die Berliner Polizei verschweigt in ihrer Meldung vom 6. April die genauen Hintergründe. Dort heißt es:

Heute früh hat in Schöneberg ein Auto gebrannt. Gegen 3.55 Uhr bemerkte ein Passant Rauch an einem in der Eisenacher Straße geparkten Jaguar aufsteigen und alarmierte die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen an dem Wagen, die bereits zwei danebenstehende Fahrzeuge, einen Audi und einen BMW, beschädigt hatten. Da eine politische Tatmotivation nicht ausgeschlossen werden kann, übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen.

Auf der linksextremen Seite „Indymedia“ findet sich eine ganze Liste von Anschlägen inklusive Bilderstrecke gegen die AfD.

Screenshot „Indymedia“

Originaler Wortlaut (Verlinkungen entfernt)

Chronik: Re-Aktives nach Hanau

… hat mitgeschossen“ lautete unser Motto für eine Reihe von Interventionen gegen den organisierten Faschismus. Sofort nach dem rechten Terrorakt in Hanau am 19. Februar haben wir uns entschieden praktisch zu reagieren. Tobias Rathjen, der Attentäter aus Hanau, war ein Getriebener des tödlichen Rassismus, dessen Ursprung zwar nicht bei NPD/AfD und co zu suchen ist, wohl aber durch sie genährt wird. Tragen wir unseren Zorn und unsere Trauer zu denen, die dafür (mit)verantwortlich sind. In Berlin griffen wir mit unterschiedlichen Werkzeugen, in unterschiedlicher Intensität und in unterschiedlicher Zusammensetzung folgende Ziele an:

  • 20.1. Das Restaurant Löwenbräu (Mitte) das Faschist_innen regelmäßig beherbergt wurde mit Hämmern eingeschlagen
  • 29.2. Der AfD-Veranstaltungsraum „Staatsreparatur“ am Bahnhof Lichterfelde Ost wurde mit Farbeiern beworfen
  • 10.3. Das Auto von Nicolaus Fest (Abgeordneter der AfD im EU-Parlament und AfD-Landesvorstand) ist in Charlottenburg ausgebrannt,
  • 10.3. Eingeschlagene Scheiben und Farbe am Wohnhaus des Bundestagsabgeordneten Gottfried Curio
  • 10.3. Beim Restaurant Maestral in Reinickendorf wurden die Scheiben eingeworfen
  • 12.3. Die Kneipe „Heidelbeere“ am Heidelberger Platz hat einen neuen Anstrich bekommen, weil die Betreiber_innen Nazi-Versammlungen Unterschlupf gewähren
  • 13.3. Parallel wurden die AfD-Landesgeschäftsstelle in Charlottenburg und die NPD Bundeszentrale in Köpenick angegriffen
  • 21.3. Beim Neuköllner AfD/JA-Aktiven Julian Potthast wurden die Scheiben eingeworfen
  • 25.3. Das Steakhaus Torero (Rudow) wo sich die Neuköllner AfD trifft, ebenfalls kaputte Scheiben
  • 1.4.  Das Auto der Lichtenberger AfD-Verordneten Marianne Kleinert in Falkenberg ausgebrannt
  • 5.4. Erneut die Bibliothek des Konservatismus (Charlottenburg) eingehämmert
  • 6.4. Der Jaguar von Frank Hansel (AfD Geschäftsführer im Berliner Abgeordnetenhaus und AfD-Landesvorstand), der vor seinem Wohnhaus in Schöneberg geparkt war, wurde dem Feuer übergeben

Unsere nächtlichen Interventionen sollen nicht nur Einzelnen und faschistischen Strukturen schaden, sondern auch andere ermutigen, jetzt zu handeln. Corona sorgt für einen Ausnahmezustand, der nicht nur schlecht für bestimmte Aktionen ist. Macht das Beste draus.

1 KOMMENTAR

  1. Die Berliner Polizei trägt ein deftiges Mass an Mitschuld.
    Es kann nicht sein, dass Vderägtshcelung und fake-Berichterstattung mit behördlicher Duldung die Regel wird.
    Ihr werdet eines Tages dafür zahlen.
    Man wird euch fragen warum ihr euch damals so verhalten habt. Schmierfinken wie Müller + Geisel werden wir aburteilen.

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