So entstehen #FakeNews und fertig ist der Hakenkreuz-Kopftreter

Zwei Ereignisse, die nicht miteinander in Verbindung stehen, in eine Schlagzeile gepackt, können nur für versehentliche „Missverständnisse“ sorgen. Steckt da Absicht hinter oder machen bei Polizei mittlerweile Praktikanten die wichtige Pressearbeit?

Für reine Schlagzeilenleser entsteht vielleicht der Eindruck, dass sich das Kopftreten in Deutschland etabliert hat und keine Spezialität bestimmter Kulturkreise mehr ist. Wie man unschwer erkennt, wenn man die ganze Meldung liest, liegen die Orte, an denen sich die Taten zugetragen haben, auch räumlich weit auseinander.

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Quelle: Polizeipräsidium Mittelhessen – Gießen

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4 Kommentare

  1. Nein nicht ganz, denn es gibt tatsächlich ein Wißmar bei Gießen. Hier ist offenbar nicht das WiSmar an der Ostsee gemeint.

    • genau, ich verstehe hier die Redaktion nicht – schließlich sieht man doch, dass dieselbe Telefonnummer als Ansprechstelle benannt wurde. Da muss doch dann wohl die Örtlichkeit auch dicht beieinander liegen ?!

      • Der Vorort von Wißmar bei Gießen heißt „Wettenberg“ und somit liegen beide Tatorte wohl weit genug auseinander, dass Hakenkreuzmaler und Kopftreter unmöglich die gleiche Person sein können. Da es nur eine zuständige Polizeidirektion gibt, wird logischerweise die gleiche Telefonnummer angegeben. Die Polizei behauptet auch nicht, dass das so wäre – und wir behaupten nicht, dass die Polizei das behauptet, sondern bemängeln, dass in Zeiten von oberflächlichem Schlagzeilenkonsum es nicht angemessen ist, beide Vorkommnisse in einem Titel zu verwursten.

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