Sinnloser Anschlag auf Facebook Zentrale in Hamburg

Endstation Links!

Quelle: Anonym
Quelle: Anonym

Auf der linksextremistischen Plattform Indymedia bekennen sich Unbekannte zu dem Anschlag auf die Facebook Zentrale in Hamburg am vergangenem Wochenende.

Join the real-life-hacking-team, heisst es dort:

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Wir sehen die Notwendigkeit, uns gegen die digitale Kontrolle und den Versuch der Übernahme unseres Lebens aktiv zu wehren aber auch darüber hinaus gegen dieses System und seine Geschäftspartner vorzugehen. Eine Rebellion gegen diese Welt wird nicht durch die Reform des Internets stattfinden.

– Komm raus aus der entmündigenden Enge der Fremdbestimmung

– Facebook, Google, Apple, Amazon and friends vom Netz nehmen

– Beteilige Dich am Gegenangriff sowie am Aufbau von Alternativen

– „Das Netz ist kaputt“ – Mach neu !

– Für eine freie, unabhängige Kommunikation

– Für die Autonomie

– Gegen jede Herrschaft

Wozu aber die sinnlose Gewalt notwendig ist bei der in vielen Punkten angebrachten Kritik an Facebook erschließt sich nicht, es sei denn, dass es genau darum geht, wie auch die Einleitung des Bekennerartikels nahelegt.

Ugly Facebook – FUNDAMENTAL DISLIKE // Wir haben das „Portal“ von Facebook Deutschland „gehackt“.

Als größere Gruppe selbst gewählter Freund*innen haben wir gestern am frühen Samstagabend mit reichlich Steinen und Farbe in der Hamburger Innenstadt (Caffamacherreihe 7) die Glasfront der Deutschlandzentrale von Facebook „zerhackt“. Mit Rauch haben wir die Cops der nur 70 Meter entfernten Polizeiwache im Nebel gelassen.

Mark Zuckerberg ist letzte Woche mit Anfang 30 in Elternzeit gegangen – schön für ihn. Seine weiblichen Mitarbeiter drängt der Facebook-Chef hingegen, den Zeitpunkt der Mutterschaft per social freezing auf weit nach 40 zu verschieben, um die Arbeitskraft junger Frauen „ohne Karriereknick“ länger ausbeuten zu können. Verpackt als Hilfe zur Selbstbestimmung der Frau erhöhen Facebook und Apple als erste Arbeitgeber mit der „Kostenübernahme“ zum Einfrieren der Eizellen den Druck auf ihre Mitarbeiterinnen zur Selbstoptimierung als Arbeitskraft. Sie sollen „im leistungsfähigen Alter“ nicht mehr wegen Familienplanung „ausfallen“. 

Eine ausgeprägte Portion Sozialneid als Triebkraft neben den typisch linken Argumentationen, als ideologische Rechtfertigung und die militante Sprache lassen keinen Zweifel offen – hier heiligt nicht der Zweck die Mittel, sondern genügt sich selbst.

Auch sogenannte autonome Strukturen gibt es nicht umsonst, Netzwerke wie die Plattform Indymedia müssen auch bezahlt werden und dort sind die selben Phänomene zu beobachten, wie bei Facebook. Wer aus der Reihe tanzt wird “aus linken Zusammenhängen isoliert”  und nicht selten genauso bedroht und bloßgestellt, wie die Gegner auf die die Aktivisten abzielen. 

Für Linksextreme ist diese Plattform tatsächlich eine bessere Alternative als Facebook, weil sie dort anonym ihre Aktionen vorbereiten können.

Die Kontrolle, die Facebook und Co. durch ihre Vormachtstellung haben, hätten sie wohl gerne!

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