Sind Weißkittel bessere Menschen? „Gewalt gegen Ärzte hart bestrafen und gesellschaftlich ächten“

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Hat man da noch Töne? Die Halbgötter in Weiß mit der Lizenz zur Körperverletzung (Zwangsimpfung, Organraub) betrachten sich wohl als Angehörige einer besonderen Kaste. So laut der Jubel über das neuste Vorhaben ihres Cheflobbyisten im Bundestag.

Nachfolgend die durchgegenderte Jubelmitteilung der Bundesärztekammer:

Zu der Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, das Strafrecht bei Gewalt gegen Ärzte und Rettungskräfte zu verschärfen, erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt:

„Härtere Strafen für Prügler und Pöbler in Gesundheitseinrichtungen können abschreckend wirken und sind deshalb gut und richtig. Wir verstehen die angekündigte Strafrechtsverschärfung aber auch als eine Solidaritätsadresse der Politik an all jene, die oftmals sogar ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen, um anderen Menschen in Notsituationen zu helfen. Die Initiative des Bundesgesundheitsministers kann ein starkes Signal dafür sein, Gewalt gegen Retter und Helfer gesellschaftlich zu ächten. Wir nehmen deutlich war, dass die Aggressivität gegen Ärzte und andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen seit Jahren zunimmt. Auf den Straßen werden Notärzte und Rettungssanitäter angegriffen. In den Notfallambulanzen passiert es immer wieder, dass Patienten wegen langer Wartezeiten aggressiv werden. Einige Krankenhäuser beschäftigen bereits Sicherheitsdienste, um ihr Personal zu schützen. Aus diesen Gründen setzt sich die Bundesärztekammer seit langem für entsprechende gesetzliche Regelungen ein. Auch der Deutsche Ärztetag hatte in diesem Jahr gefordert, den strafrechtlichen Schutz für Hilfeleistende bei Unglücksfällen, gemeiner Gefahr oder Not zu erweitern. Nach den bisherigen Äußerungen des Ministers geht die angekündigte Gesetzesinitiative in diese Richtung.

Aber auch außerhalb der Notfallversorgung sind Ärztinnen und Ärzte von Gewalt betroffen. Nach einer Studie des Deutschen Ärzteblattes sind 91 Prozent der Hausärzte bei der Arbeit Opfer von aggressivem Verhalten geworden. Eine weitere Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass jeder vierte Arzt schon einmal körperlich angegriffen oder physisch bedroht worden ist. Fast 40 Prozent der Ärzte berichten zudem über verbale Gewalt in den letzten zwölf Monaten. Die jeweiligen Angebote der Ärztekammern zur Gewaltprävention erstrecken sich von Meldeangeboten bis hin zu konkreten Beratungsleistungen, Deeskalationskursen, Sicherheitstrainings und Kommunikationskursen.

Es ist gut, dass unsere Bemühungen nun von Seiten des Gesetzgebers flankiert werden sollen. Darüber hinaus brauchen wir Aufklärungskampagnen, die verdeutlichen, dass die Sicherheit von Ärzten und anderen Angehörigen von Gesundheitsberufen unverzichtbare Voraussetzung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ist. Jeder Einzelne ist gefordert, jeglicher Form von verbaler oder körperlicher Gewalt in Praxen, Rettungsambulanzen oder im öffentlichen Raum entgegenzutreten, soweit es die eigene Sicherheit zulässt.“

Über soviel Staatsgläubigkeit kann man nur noch kotzen!

14 KOMMENTARE

  1. Und WO #Spänchen-Spahn bleibt die „Solidaritätsadresse“ für Zugbegleiter-/innen, Obdachlose-/innen, Busfahrer-/innen, Post- und Paketbot-/innen, Supermarktkassier-/innen, Polizeibeamt-/innen, etc. ??

    ALI, MEHMET und MEVLÜT zittern jedenfalls schon wie Espenlaub – VOR LACHEN !

    Im übrigen sind nicht fehlende Gesetze und Strafrahmen, sondern die „politisch-korrekt“ agierenden, Strafgesetze „nicht-korrekt-anwenden-und-konsequent-durchsetzen-wollenden“ (man könnte auch sagen: RECHTSBEUGENDEN) Richter-Darsteller-/innen, und die mit jenen kollaborierenden – politischen – Schwerstverbrecher-Abschiebe-Verhinderer-/innen das KernSABOTAGEproblem, neben dem fortdauernden – auch von Spänchen-Spahn mitgetragenen (!!) Verfassungsbruch und Hochverrat der GröKaZ, versteht sich.

  2. Offenbar verkennt Oppos. 24 die Realitäten und Notwendigkeiten und Pflichten des ärztlichen Wirkens. – Ist schon ein bißchen was anderes als Fahrkarten kontrollieren oder Pakete austragen, meinen Sie nicht?

      • Sie verstehen es offenbar nicht, vielleicht weil Sie nie involviert waren. Es geht bei der pflichtauferlegten ärztlichen Tätigkeit um Gesundheit, Leben und Tod eines Dritten. Und genau deshalb ist der Arzt und vielleicht noch mehr die im Noteinsatz gefährdete Ärztin durch besonders harte Strafandrohung vor der besonderen Gefahr auch besonders zu schützen. Wie ich übrigens auch meine, dass auch Streifenpolizisten in der besonderen Gefahrenlage ihres Einsatzes durch härteste und abschreckende Strafandrohung besonders geschützt sein müssen.

        • Und SIE glauben ERNSTHAFT, dass sich eine afghanische MESSER-Fachkraft, ein tunesischer Auto-Dschihadist oder ein türkischer Totschläger – und treter von irgendwelchen „harten“ Strafen von seinem MEUCHEL-WERK im Namen Allah`s und irgendwelcher „Propheten“ abschrecken lässt ?

          Dass sich durch so eine lächerliche Alibi-Veranstaltung die „Sicherheit“ von Ärzten auch nur in homöopathischen Dosen verbessert ?

          Auf welcher Insel leben Sie denn, falls man mal fragen darf ?

  3. Es wir der Zusammenhang mit dem Versichertenbetrug übersehen, den die Ärzte durch die Kassierung eines Wirtschaftlichkeitsbonus für das Nichtanfordern von Labordiagnostik erhalten. Mit über 1,6 Mrd.€ pro Jahr für´s Nichtstun belohnt. Verstoß gegen § 2 und 31 der Berufsordnung für Ärzte.

    Dazu Richtlinien und Leitlinien, die die ärztliche Tätigkeit entgegen der Berufsordnung § 2 einschränken und Schreckung und Ängstigung durch Regresse, welche die gemeinsame kriminelle Anstrengung der ärztlichen Selbstverwaltung zur Generierung von Milliardengewinnen bei den Krankenkassen und der Belohnung gehorsamer, dem Ausbeutungssystem gesetzlicher Versicherter verpflichteter Ärzte flankieren.

    Daß der emfpundene und wegen der faktischen Standardversorgung in der ambulanten Versorgung auf unterstem Niveau als real existierender Betrug Missmutigkeit angesichts der monatlich abzudrückenden Beträge auslöst, ist doch nur zu verständlich.

    Das merkwürdige Schweigen der Ärztekammer wirft ein schräges Licht auf deren Betreiber!

  4. Ärzte und Rettungssanitäter als Feinde zu betrachten („Zwangsimpfung“ usw) ist einfach nur idiotisch. Von welcher Gruppe werden die denn angegriffen? Gewiss nicht von Hans Franz und Mriele. Die Situation in Ambulanzen, Notfallmedizin usw. Ist dramatisch. Hört auf diese hart arbeitenden Leute anzugreifen, ihr seid nicht besser als Grüne

    • Die werden „nachweislich“ täglich von NAZI-HORDEN und „Reichsbürgern“ geprügelt, getreten und gemessert !

      Dabei rufen die immer bedrohlich: „Isch fick deine Mudda“….und Allahu Akbarrrr….

      Das ergaben „empirische Erhebungen“ der feinsten Art……..in Auftrag geben – mut-MAAS-lich – vom AA-Kahane-Stift und Bertelsmann-Wicht !;-))

  5. Anstatt die Wirkung, könnte man doch die Ursache entfernen, also die Ursache die dafür sorgt, dass die Leute wütend werden, vorallem in der Notaufnahme.
    Also Ausbau der Gesundheitsversorgung. Aber da muss man sich wohl vorher eine neue Steuer ausdenken, um das finanzieren zu können.
    Wie sieht es denn damit aus, wenn ein AfDler verletzt ist, Hilfe braucht und linke Gewaltbereite den Sanitäter zusammenschlagen. Wird der Antifantler dann eigentlich auch härter bestraft?
    Naja und unverzichtbar für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ist auch viel zu hoch begriffen. Aber manche halten sich wohl für Götter.

  6. Ich denke, dass hinter dieser unsinnigen Forderung nicht zuletzt (besonders betroffen) „Druck“ durch weibliche Ärzteschaft steckt. Ohne „Begleitpersonal“ betreten die gewisse Wohngegenden schon länger nicht mehr. Das ist nebenbei auch noch unwirtschaftlich, denn Personenschutz ist nicht KK Sache und bindet unnötig Personal. Weibliche Ärzte weigern sich zunehmend „Nachtschichten“ zu übernehmen, tauschen nach Möglichkeit mit männlichen Kollegen. Solche Zustände sorgen natürlich für Aufregung im Hühnerstall, sind aber hausgemacht.

    Unsinnig ist diese Forderung aus mehreren Gründen.

    Wegen Scheinheiligkeit, da jeder weiß, dass Michael und Gundula selten Ärzte verkloppen.
    Wegen Leistungsverweigerung, jeder Staatsanwalt könnte (müsste!) tätig werden, jeder Richter könnte (müsste!) das Strafmaß in solchen Fällen voll ausschöpfen.
    Wegen Dreistigkeit, O24 hat es mit dem Paketzusteller auf den Punkt gebracht. Untertanen wie gewisse Titelfetischisten unterteilen (ihrer Natur entsprechend) „Leben“ in Orchideen und Diesteln. Schützenswert ist sowieso nur die Obrigkeit (mit der sie sich solidarisieren weil sie sich dieser höheren Kaste selber zugehörig fühlen).
    Wegen Dummheit, weil es unterm Strich sowieso nichts oder nur kaum etwas bringt, denn die Ursache bleibt erhalten.
    Wegen Feigheit, weil die Ursachen nicht ehrlich benannt (dadurch sogar befördert) werden und somit, wie immer, dem blonden Michel Schuld untergejubelt wird.

    und und und

  7. Unglaublich, diese realitätsverlustig neidgeleitete Willkürignoranz. – Es geht um die Folgen der kriminellen Tätigkeitsverhinderung. Wer einen lebensrettenden oder potentiell lebensrettenden Einsatz verhindert ist ein Mörder – ganz einfach. Und das muß sich in Gesetz und Strafmaß widerspiegeln. Sanitäter im Einsatz angreifen ist auch kriegsrechtlich ein schweres Verbrechen.

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