Sie wollen freien Zugriff auf unsere Organe

In den Niederlanden hat sich die Organmafia durchgesetzt. Es gilt jetzt bei Organspenden die Widerspruchslösung – ein krasser Angriff auf die Menschenrechte, denn dazu gehört das uneingeschränkte Recht auf die körperliche Unversehrtheit. Organe spenden kann nur der, dessen Körper noch von Leben erfüllt ist. Damit dies rechtlich möglich ist, wird ein sogenannter Hirntod behauptet. Damit gilt der Patient als tot und man darf Maschinen abstellen und vorher die Organe entnehmen. Auch wenn man in vielen Fällen tatsächlich nichts mehr machen kann, ändert es nichts daran, dass der Patient noch lebt. Wer schon einmal Leichen und Sterbende gesehen hat, dürfte den Unterschied kennen. Er ist nicht nur biologischer Natur, aber wer nicht mehr als die Materie kennt, weiß natürlich nicht wovon die Rede ist.

Die Entscheidung dafür oder dagegen muss jeder selbst treffen, aber die Widerspruchslösung ist eine Grenzüberschreitung, die ethisch und moralisch nicht zu rechtfertigen ist. Ob der nächste Schritt eventuell wäre, dass man Sozialhilfeempfänger zum Verkauf von Organen drängt, glaube ich zwar (noch) nicht, aber es gab schon Politiker, die so etwas gefordert haben.

Ich selbst kenne einen Fall aus dem privaten Umfeld, in dem Ärzte einen Angehörigen einer Komapatientin drängten, die Maschinen abzustellen. Die junge Frau war schwanger und die Ärzte hatten sich alle Mühe gegeben, das Ungeborene zu retten, was auch gelang und für Schlagzeilen sorgte. Danach aber sollte der Mann sie in Frieden gehen lassen, auch über Organspende wurde geredet. Heute ist die Frau zwar nicht vollständig gesund, aber aus dem Koma erwacht und bei vollem Bewusstsein.

Vor kurzem hat die Organlobby wieder tüchtig die Werbetrommel gerührt und auf die Tränendrüse gedrückt. Organspendemuffel sind schuld, dass Patienten sterben und solchen Blödsinn. Bald stellt man sie noch in die Ecke zu Reichsbürgern und GEZ-Gegnern, um auch in Deutschland das Frankenstein-Gesetz durchzubringen. Wie war das noch früher mit „Mein Bauch gehört mir!“? Das galt für Frauen, die ihre ungeborenen Kinder töten lassen wollten und heute ein Menschenrecht auf Abtreibung fordern und bei der nächsten Demo „Kein Mensch ist illegal“ skandieren. Bis zu „Kein Organ ist illegal“ scheint es nicht mehr weit zu sein …

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Wolfgang van de Rydt
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Freier Journalist - Autor - Musiker

4 Kommentare

  1. Nehme an es wissen nicht viele aber in Österreich ist jeder der sich nicht persönlich in ein Register eintragen läßt automatisch „Organspender“.
    Die Folgen kann man sich denken.

  2. Werde meine Familie ( lebt in NL ) darauf hinweisen zu widersprechen. Hier hat sich bei den Ami-vasallen die Erkenntnis durchgesetzt, dass es hier Unsummen Geldes abzusahnen gibt.
    Von meinem einen gibts nichts, nada, nothing, niente. Wird alles verbrannt um das Höllenfeuer ein wenig zu entlasten.

  3. Ich kann mich hier nicht festlegen, da ich (leider) zur mehrdimensionaler Betrachtungsweise neige und einfach zu keinem eindeutigen Ergebnis komme. Betrachtungsweise auch aus Sicht des wartenden Patienten (Organmafia und finazielle Interessen mal außen vor, da es – wenn es gerecht zuginge – weniger Probleme gäbe). Ich kann das auch nur rein theoretisch betrachten, da nicht betroffen.

    China ist wohl nicht mehr ganz so weit weg. Wie in Armutsländern Organe beschafft werden, sollte auch jedem bekannt sein. Alles extrem gruselig.

    Vernünftige Regellungen scheinen generell nicht gewollt, ansonten könnte man das evtl. so machen: Der Staat schreibt eine Prämie aus. Jeder der bereit ist seine Organe zu spenden (Randbedingungen müssen klar definiert sein!), bekommt 1000,- Gulden (*kleiner scherz) und wird als künftiger Empfänger bevorzugt. Aber selbst da besteht die Gefahr, dass die Sterberate der Freiwilligen demnächst höher liegt, als die der Verweigerer.

    Schwierig, schwierig, aber was die Niederländer da machen geht so mal gar nicht. Aber warum sollte es euch besser gehen. Ihr habt euren Rutte, wir haben die Mutti :-) Alles immer noch besser, als Wilders und Höcke. Nicht wahr liebe Europäer?

  4. »Sie wollen freien Zugriff auf unsere Organe«

    Wie vereinbart sich denn die »Lebensrettung/-verlängerung« durch Organtransplantation mit den Vorstellungen von diversen »Experten«, daß die Weltbevölkerung auf max. zwei Milliarden reduziert werden sollte?

    Frankenstein läßt grüßen.

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