Sicherheitswacht als Alternative zu Bürgerwehren?

OBERFRANKEN –  Oberfrankens Polizeipräsident Reinhard Kunkel erklärt, dass Bürgerwehren, wie sie sich zurzeit über soziale Netzwerke organisieren im Regierungsbezirk nicht gewünscht sind.

Oberfranken sei nach wie vor ein hervorragender Sicherheitsstandort.

„Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum ist ausschließlich Aufgabe der Polizei und der Sicherheitsbehörden“

Bürgerwehren seien nicht selten mit polizeilich bekannten rechtsmotivierten Mitgliedern durchmischt, deren Ansinnen es sei, die freiheitlich demokratische Grundordnung in Frage zu stellen.

Man werde deshalb alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um dieser Tendenz mit aller Entschiedenheit, auch bereits im Vorfeld, entgegenzuwirken.

Sicherheitswacht als legitime Alternative?

Bürger könnten sich vielmehr in der Sicherheitswacht engagieren, die bereits in zehn oberfränkischen Städten aktiv ist.

Durch die Sicherheitswacht will der Gesetzgeber mit der freiwilligen und ehrenamtlichen Einbindung verantwortungsbewusster Bürger in das bayerische Sicherheitskonzept der sich ausbreitenden Unkultur des Wegschauens wirkungsvoll entgegentreten.

Mitglieder der Sicherheitswacht unterstützen und ergänzen bereits in „hervorragender“ Weise die Arbeit der Polizei, insbesondere im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Straßenkriminalität.

Dabei unterliegen die Angehörigen der Sicherheitswacht den Weisungen der Polizeibehörden.

Ob das die Bürger auch so sehen, was halten Frauen davon? Hätte eine solche „Sicherheitswacht“ den Sexmob in Köln verhindert? 

Übrigens gab es das schon einmal, damals …

Armbinde freiwilliger Helfer der Volkspolizei am Arm
By PimboliDD (Own work) [CC BY-SA 3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons
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