Sicherheitskonferenz: Warum Demonstrieren nichts bringt!

Überflüssig: Linker Abgeordneter ruft zum Protest auf!

Und wie heisst der große Unbekannte? Dr. Alexander Neu – jetzt wissen wir es, aus ein paar Zeitungsartikeln, die uns das als Skandal verkaufen möchten, so wie dieser hier: WELT

Und hier noch ein tolles Video dazu. Nun wissen wir alle, wie der neue Friedensjesus aussieht, der nichts ändern wird an dem, was ohnehin auf der Sicherheitskonferenz beschlossen wird.

Lichterketten und Transparente haben noch nie auch nur eine einzige Kugel aufgehalten, eine Bombe am Abwurf gehindert, frühzeitig vor Tsunamis gewarnt und Opfer rassistischer Gewalt wieder lebendig gemacht.

Wozu der Herr Doktor aus dem Neuland da aufruft, das ist absolut obsolet. Denn unsere Politiker und Verantwortlichen wissen längst, sie wissen es nur zu gut, dass die überwältigende Mehrheit der Bürger in diesem Land keinen Krieg will.

Sie wissen, dass die USA immer kritischer gesehen werden, dass viele der Berichterstattung misstrauen, und dass die Worte von Herrn Gauck fast nirgendwo auf Zustimmung stoßen.

Sie wissen eigentlich alles über uns. Nicht nur, aber auch Dank der grenzenlosen Überwachung durch die NSA und natürlich auch unserer eigenen Geheimdienste. Sie lesen sehr aufmerksam unsere Kommentare unter den Zeitungsartikeln, sie scannen die sozialen Netzwerke und haben auch sonst alle Möglichkeit, Volkes Wille relativ genau zu erfassen. Sie handeln aber nicht danach, möchte man meinen. Aber dem ist nicht ganz so.

Sie interessieren sich sehr wohl für uns, damit sie ganz genau wissen, wie weit sie gehen können. Denn sie handeln nicht nach unseren Interessen, sondern nach ihren eigenen Interessen.

Deshalb müssen wir nicht nach München fahren und demonstrieren, wenn ein von Steuergeldern bezahlter Bundestagsabgeordneter Gutmensch dazu aufruft, dem die Fahrtkosten kein Loch in die Haushaltskasse reissen, dem es egal ist, wenn die Polizei ihn festnimmt, wegen Blockierens oder so. Denn seine Anwaltskosten zahlt er aus der Portokasse. Die wiederum ist gefüllt mit Steuergeldern.  Aber die Profilneurosen von Oberschichtlinken auf der Hinterbank sollen hier nur am Rande gestreift werden. Auch ohne diese Salonkommunisten ist Protest gegen diese Veranstaltung völlig kontraproduktiv, er ist schädlich. Er nimmt uns die Würde!

Auch Demonstranten sind obrigkeitshörig! 

Denn was machen sie da? Wem gelten all diese Plakate, Appelle – an wen richten sie sich? An Autoritäten. Hat Obama etwa inzwischen seinen Nobelpreis zurückgegeben, obwohl ihn doch so viele dazu aufgefordert haben? 

Jede Aktion dagegen, gegen irgendetwas, die am Ende nichts bringt, führt uns nur vor Augen, dass wir gar nichts beeinflussen können. Sie produziert Ohnmachtsgefühle gegen die da oben. Die, die sowieso machen, was sie wollen. All das wissen wir.

Wenn sich die Mächtigen versammeln, um etwas zu beschließen, dann kann man das nicht verhindern. Es wird kommen, es wird passieren. Kein Protest hat auch nur irgendein Atomkraftwerk in Deutschland verhindert. Der schnelle Brüter in Kalkar ging nicht deshalb nicht mehr ans Netz wegen der Proteste, sondern weil die Technik ganz plötzlich veraltet war und die Energiewende der Kanzlerin brauchte ein Fukushima. Proteste haben die Handelnden kalt gelassen. Sie haben sie nicht mal wirklich behindert, denn sie können sie gut kalkulieren.

Soll niemand glauben, dass die Verzögerungen in Stuttgart 21 durch die Proteste nicht den Machern in die Hände spielten. Bessere Vorwände, um noch mehr Geld in dunkle Kanäle abwandern zu lassen, kann man denen gar nicht liefern. 

Nein, das ist alles so sinnlos und macht uns erst recht zu Untertanen. Wir könnten uns selber sammeln, bevor wir uns irgendwo versammeln.

Geht irgendjemand in China auf die Straße gegen Hartz 4? Protestieren die Menschen in Indien auch gegen den Krieg? Wer interessiert sich in Afrika für die Unterdrückung der Homosexuellen in Russland? Kein Mensch wahrscheinlich! Was geht uns also dieser Krieg so ganz besonders an, dieser Krieg in der Ukraine, den wir nicht verhindern können, der einer von vielen Kriegen weltweit ist, die wir genauso wenig mit ein paar Protestmärschen verhindern können.

Dieser Krieg geht uns nur deshalb etwas mehr an, als andere, weil wir nicht zu Unrecht befürchten, dass er auch für uns schlechte Folgen haben könnte. Das ist die Wahrheit, wenn wir ehrlich zu uns sind.

Nur deshalb hat die Friedensbewegung in den Achtziger Jahren so viele Menschen mobilisiert – weil alle Angst vor dem Atomkrieg hatten, nicht aus lauter Solidarität mit den anderen, die wir nicht kennen, deren Leid wir nicht miterleben, weil sie woanders leben.

So ist der Mensch eben auch, auf sich selbst bezogen, und das ist nicht verwerflich, denn jeder hat sein eigenes Leben zu führen.

Warum also streiten wir nicht gleich für unsere eigene Sache? Nicht erst, wenn es zu spät ist, wenn all diese gewissenlosen Menschen in Amt und Würden gewählt und die Karriereleiter so hoch hinauf geklettert sind, dass sie schalten und walten können, wie sie wollen?

Weil wir dann in den Krieg ziehen müssen!

In unseren eigenen Krieg ziehen, für unsere eigene Sache müssen wir streiten. Das ist das Gegenteil von Frieden fordern. Denn es erfordert Kampfgeist.

Kampfgeist, um für bessere Löhne zu streiten, bessere Lebensbedingungen, bessere Bildungschancen für die eigenen Kinder. Für eine intakte Umwelt, direkt um uns herum. Streiten für Gerechtigkeit, sich nicht unterzuordnen und bevormunden zu lassen.

Täglich, nicht nur zur Sicherheitskonferenz, müssen wir das tun. Dann finden wir Frieden und müssen ihn nicht einfach nur fordern von denen, die sowieso nicht auf uns hören.

Wir müssen aufhören, wie kleine Kinder an die Obrigkeit zu appellieren.


Bildquelle:

Sicherheitskonferenz photo
Photo by blu-news.org
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Wolfgang van de Rydt
Über Wolfgang van de Rydt 287 Artikel

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7 Kommentare

  1. ich bin der meinung:“boykottieren statt demonstrieren!!“
    WIR menschen, wir konsumenten haben es in der hand, die verbrecher und konzerne NICHT zu unterstützen, indem wir ihnen diese ganzen schrott-produkte nicht abkaufen.
    die demonstrierer trinken zb.cola, sonstige zuckerindustriegetränke, vom essen ganz zu schweigen, was da alles im einkaufskorb landet, und dann gegen den staat, gegen die reichen, gegen die industrielobbys, gegen was auch immer zu demonstrieren. ist eh alles gesteuert und gefaked und die merkelns nicht mal… charlie bedeutet: „narr“, „idiot“ (übersetzung)
    und millionen halten brav die vorgedruckten taferln mit: „ich bin charlie!!“ (ich bin ein narr!!) in die höhe. ein unglaubliches theater. und die da oben lachen sich krumm übers „volk“!

    • Boykottieren ist das beste Mittel um etwas zuerreichen, ich selbst kaufe nichts mehr was aus der USA, GB, Israel und Frankreich kommt !!!
      Meine Lebensmittel kaufe ich nur Regional ein, das ist gut für die Bauern und den kleinen Einzelhandel.

  2. Zitat:
    Wenn sich die Mächtigen versammeln, um etwas zu beschließen, dann kann man das nicht verhindern.
    —————————————————————————————————–
    Solange es asoziale Bioroboter (Militär, Polizei, Justiz, ect.), politischkorrekte Zombies (GroKo-Wähler und Politversager) und Konsum-Idioten (Allen voran die unterbelichteten Bild-Zeitungsleser) gibt die die nimmersatten, verlogenen und korrupten Politdarsteller (Marionetten der NWO-Freaks) auch noch beschützen und anhimmeln !

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