Selbstversorgung mit Teslas Powerwall?

Energiewende für Zuhause?

Der Akku für Zuhause made by Tesla. Klingt cool und ist ab Ende 2015 auch in einigen EU Ländern lieferbar.

So verspricht es der Hersteller:

Energiespeicher für einen nachhaltigen Haushalt

Die Powerwall ist der ultimative Stromspeicher für die Energiewende zu Hause. Sie funktioniert wie ein Akku, um Solarstrom oder günstigen Nachtstrom zu speichern und ihn abzugeben, wenn Sie ihn benötigen z. B. abends.

Voll automatisch, kompakt und einfach zu installieren – mit der Powerwall können Sie den Eigenverbrauch aus Ihrer Solarstromanlage maximieren.

Interessant und innovativ ist alles, was aus dem Hause Tesla kommt, aber meistens auch nicht ganz billig.

Nicht jeder hat eine Solaranlage oder ein Windrad auf dem Dach – wer in einer Stadtwohnung zur Miete wohnt, braucht gar nicht erst über den neuen Stromspeicher als ersten Schritt zur Selbstversorgung nachdenken – infrage kommt das Konzept wohl nur für Eigenheimbesitzer.

Aber wird der Gesetzgeber und vor allem die schreckliche EU überhaupt zulassen, dass jemand sein eigenes Kraftwerk betreibt und sich abkoppelt vom Netz?

Reichen die üblichen Solaranlagen aus, wenn man seinen Stromverbrauch so gut es geht reduziert, um täglich die Speicher zu füllen, ohne dass man das örtliche AKW anzapfen muss?

Die Technik erscheint vielversprechend – vielleicht lässt sich noch ein zusätzliches Geschäft damit machen.

Wenn die Sonne über Deutschland nicht genügend Energie liefert, dann kann man nebenan ein Fitnessstudio eröffnen und die Hometrainer und Muskelmaschinen zur Energieerzeugung nutzen.

Wenn täglich zehn stramme Body Builder ihre Muskeln stählen und dafür auch noch bezahlen, schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn mit dem neuen Mindestlohn braucht man gar nicht mehr darüber nachdenken, auf diese Weise arbeitslosen Hartz 4 Empfängern eine sinnvolle Beschäftigung anzubieten – zu teuer!

Eine andere Variante wäre das Betreiben eines Gnadenhofs für ausrangierte Pferde oder Zirkusesel.

Der örtliche Tierschutzverein bezahlt sicher gerne das Futter und wenn die Tierschützer wieder vom Hof sind, spannt man die Viecher vor eine der guten alten Eselsmühlen und lässt sie zur Stromerzeugung aus rein therapeutischen Gründen im Kreis laufen

Tesla verspricht reduzierte Stromgebühren, Vermeidung von Spitzenlasttarifen und „Teilnahme am Strommarkt“

„Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: als Stromquelle für Spitzenlastzeiten, zur Bereitstellung von Zusatzkapazität, als Stromnetz-Energiespeicher und für andere Marktaktivitäten.“

Warten wir mal ab, was die Hinterzimmerlobbyisten in Brüssel davon halten – wahrscheinlich nur so viel, wie sie selber daran mitverdienen können…

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