Sein Name lautet nicht Aylan Kurdi

Dieses Foto wird keinen Preis bekommen, wie das des kleinen Aylan Kurdi, dessen Geschichte in mehreren Varianten um die Welt ging. Niemand wird sich für ein Grabmal des unbekannten Obdachlosen einsetzen.

Unbekannter Obdachloser - Foto: O24
Unbekannter Obdachloser – Foto: O24

Alltag auf dem Bahnhofsvorplatz in einer deutschen Stadt. Achtlos laufen die Passanten vorbei. Wer kann sichergehen, ob der Mann am Boden nicht im Sterben liegt? Höchstwahrscheinlich steckt noch ein bißchen Leben in ihm, aber den sozialen Tod, den hat er längst hinter sich. Und deshalb wird auch niemand mit Schildern um ihn herumtanzen, wenn er erwacht, ihn freudig Willkommen heißen in der Welt der Lebenden, sich Tränen aus den Augäpfeln pressen und mit einem inbrünstigen Inschallah, den freudigsten Tag in seinem Leben bekunden.

Er ist da, wo er hingehört, am Boden. Niemand weiß genau, wie viele sein Schicksal teilen. In diesem Jahr sollen es in Deutschland über eine halbe Million Menschen sein, die kein Dach über dem Kopf haben, verlässliche Statistiken gibt es nicht.

Im Land der Mülltrennung durchsuchen Ordnungsamtbedienstete Mülltonnen nach Umweltsündern, schreiben Strafzettel für Falschparker und kassieren Bußgelder von Passanten für weggeworfene Zigarettenkippen. Der menschliche Abfall bleibt am Boden liegen, er taugt nicht mal zum Ausschlachten für die Organmafia, höchstens noch für rechte Propaganda.

 

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3 Kommentare

  1. Ja, so sind sie die Deutschen, für Menschen die hier her kommen, weder verfolgt noch mit dem Leben bedroht, von denen sie ausgenutzt werden, reißen sie sich einen Fuß raus und erzählen der Welt was von Einzelfällen, wenn sie eventuell herzlich bereichert werden, aber für die eigenen armem Mitbürger, die sich für diese Gesellschaft mal eingebracht und Steuern bezahlt haben und durch einen Schicksalsschlag auf der Straße gelandet sind, fragt niemand nach dem „Warum“ man bezeichnet sie verächtlich als Penner , beachtet sie nicht ,selbst wenn sie auf dem Gehweg liegen und man nicht weiß, ob sie noch leben. Traurig!!

  2. Du sollst Deinen „Nächsten“ lieben wie Dich selbst, wird in der englisch sprachigen Bibel als „Du sollst Deinen Nachbarn lieben, wie Dich selbst übersetzt“. (King James Bible)

    Und das macht viel mehr Sinn als die deutsche Falschinterpretation, die den Nährboden für Hass gegen die eigenen Nachbarn und den Kotau vor Fremden schürt, um auf der Grundlage von Schuldgefühlen unser Volk genozidal auszurotten.

  3. Der Deutsche ist der ideale Sklave, da er sich freiwillig mental unterwirft.
    Insofern wundert es nicht, das er auf seine Mitmenschen scheisst.
    In diesem Land, mit diesem Volke wird nie ein Austand stattfinden.
    Ich betrachte mich auch nicht mehr als Deutschen, ich will mit der Masse nichts mehr zu tun haben.

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