Schwerin: Überproduzierende Milch-Bauern protestieren gegen Preisverfall

Montagsdemo am Alten Garten

„Krise auf dem Milchmarkt jetzt wirksam bekämpfen“

In der Zeit von ca. 16.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr kann es zu Verkehrseinschränkungen bzw. zu Sperrungen kommen, teilt die Polizei Schwerin mit.

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Am alten Garten werden zahlreiche Landwirte mit Traktoren erwartet, die auf die Misere bei den Milchpreisen aufmerksam machen wollen.

Schon am Donnerstag hatten in Ostfriesland Landwirte über 100 Mahnfeuer entzündet.

Wie schon bei den Protesten in Belgien, wird bloßes Geschrei nichts an der Lage ändern, denn Ursache für den Preisverfall ist eine Überproduktion, die durch die Einfuhr billiger ausländischer Milch noch verschärft wird.

Die EU wird wohl nicht irgendwelchen Forderungen nach einem Importstopp und hohen Einfuhrzöllen nachgeben, schließlich steht das „Freihandelsabkommen TTIP“ auf der Agenda.

Diese asoziale Entgrenzung der Märkte belastet natürlich die regionalen Erzeuger, ganz unschuldig sind die subventionierten Landwirte an der Lage allerdings nicht – nun rächt sich die Planwirtschaft, die schon zur Zeit der EG / EWG Tradition hatte.

Ein Beitrag zur angestrebten „Energiewende“ und ressourcenschonenden „Nachhaltigkeit“ wäre allerdings der Verzicht auf die Einfuhr von Erzeugnissen, die man selbst herstellen kann.

Weder Milch noch Wasser sollten dreimal um den Globus reisen, bevor sie beim Verbraucher landen – diese Verschwendung schadet nicht nur der Umwelt, sondern kommt die Verbraucher teuer zu stehen und füllt nur die Kassen der globalen Nahrungsmittelkonzerne.

Ob es den Landwirten bei ihrem Protest auch darum geht, oder nur um ihr eigenes Überleben, spielt keine Rolle – nach dem Willen der Freihandelsmafia sollen ihre Betriebe wie in Frankreich zu großer Zahl an die Global Player fallen.

Dort nimmt sich übrigens jeden zweiten Tag ein Bauer das Leben. – arte

 

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3 Kommentare

  1. Warum sollen gerade die Bauern aus der Marktwirtschaft aussteigen können? Die Stahlarbeiter und Bergleute haben das alles schon hinter sich. Außerdem herrscht in Deutschland Mangel an Bio-Milch, während diese Leute das weiße Wasser, was sie Milch nennen, überproduzieren und sich wundern, dass ihnen die Plörre keiner abkauft. Sich umzustellen fällt natürlich keinem ein. Warum auch, wurde man ja Jahrzehntelang problemlos subventioniert. Nein, nein. Hier muss mal eine Marktbereinigung stattfinden, das käme auch der Qualität und damit dem Verbraucher zu Gute.

  2. Dem Deutschen Bauer wird es bald wie seinen Milchkühen gehen.
    Als erstes wird man entwaffnet (Kühe hatten früher Hörner)dann gechipt,
    zum Ende bist Du nur noch Kapital volksfremder Mächte.
    Nun das wird alle Schlafmichel so Treffen die den Masterplan nicht kennen!Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit,schöne Neue Welt…

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