Schwere Unruhen in San Liberia

Und noch ein Land versinkt im Chaos.

In der südamerikanischen Hafenstadt San Liberia sind regierungstreue Truppen am Abend mit brutaler Gewalt gegen Demonstranten vorgegangen, die den Rücktritt von Präsident Luiz De Michelis forderten.

728 x 90 (Super Banner) Goldbarren & -münzen günst

Die Polizei wurde dabei von den gefürchteten Todesschwadronen unterstützt, die gezielt in die Menge schossen und Männer, Frauen und Kinder durch Kopfschüsse hinrichteten. Unter den Toten befanden sich auch mehrere Journalisten und Rettungskräfte.

Ein Mann berichtet, er habe einem Sanitäter beim Wegtragen eines schwerverletzten älteren Mannes helfen wollen, als dieser von einem Scharfschützen getroffen wurde. Danach sei eine Blendgranate in unmittelbarer Nähe detoniert und er habe die Orientierung verloren.

Die Demonstranten machen Präsident De Michelis für den brutalen Einsatz verantwortlich. Im Sommer war De Michelis nach einem Putschversuch von Militärs bei umstrittenen Neuwahlen ins Amt gekommen – die Opposition wirft ihm Kollaboration mit ausländischen Geheimdiensten vor.

Nachdem die staatlichen Raffinerien an zwei große US-Konzerne verkauft wurden regte sich schon kurz nach seinem Amtsantritt erster Widerstand in der Bevölkerung.

Schon vor Tagen hatten Regierungsgegner die zwei staatlichen TV Sender belagert und den Betrieb zum Teil sabotiert. Sie forderten ein Ende der Medienmanipulation.

Das Land befindet sich in einer schweren Rezession, viele Menschen sind nicht nur arbeitslos, sondern haben auch ihre Häuser und Wohnungen verloren.

Zuletzt hatte die EU mit einem Milliardenkredit die Staatsschulden übernommen, damit die us-amerikanische Mega-Pipeline weiterhin das dringend benötigte Erdgas liefern kann.

Aus Brüssel hagelte es Kritk am Einsatz gegen die Demonstranten – in einer Sondersitzung will das Parlament Sanktionen beraten und der Regierung ihre Unterstützung versagen. Im Sommer noch hatten mehrere europäische Spitzenpolitiker für die Unterstützung von De Michelis geworben.

Für den morgigen Tag kündigten die Demonstranten erneut Aktionen an, die verhängte Ausgangssperre wollen sie ignorieren und notfalls zum Sturm auf den Präsidentenpalast aufrufen.

Oppositionsführer De La Cruz rief in einer bewegenden Fernsehansprache alle Bürger des Landes zum Generalstreik auf – kurz nach der Ausstrahlung wurde er verhaftet und der Sender geschlossen.


Anmerkung der Reduktion:

Wenn Ihnen das alles bekannt vorkommt, dann müssen wir Sie enttäuschen. Es gibt gar keine Stadt namens San Liberia in Südamerika und auch keinen Präsidenten namens De Michelis, der mit Unterstützung aus der EU zu seinem Amt gekommen ist.

Die EU unterstützt keine korrupten Politiker, die mit ausländischen Geheimdiensten kooperieren und gegen die eigene Bevölkerung vorgehen.

Und die EU unterstützt auch keine maroden Staaten mit Milliardenkrediten, damit sie ihre Rechnungen bei den ausländischen Energieversorgern bezahlen können.

Das alles ist reine Fiktion! Ehrlich! So etwas machen westliche Politiker nicht…


Bildquelle:

By Linda Hess Miller [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 6081 Artikel
Frisch aus der Redaktion

3 Kommentare

Kommentare sind deaktiviert.