Der schwedische Verhaltensforscher Magnus Söderlund erklärt zur besten Sendezeit im Fernsehen, dass er auf der aktuellen Gastro-Messe Seminare unter dem Titel „Das Essen der Zukunft“ abhält. Darin geht es um die Suche nach neuen Möglichkeiten der Nahrungsmittelproduktion. Die Fleischindustrie und die damit verbundene Futtermittellandwirtschaft seien klimaschädlich, so Söderlund. Man käme nicht umhin, darauf zu verzichten, wenn man den Planeten retten wolle. Ein Ausweg sei der Verzehr von Insekten – ein anderer, der von Menschenfleisch. Es handele sich um keinen Scherz, sondern die Umerziehung zu anderen Essgewohnheiten sei eine Notwendigkeit, versichert der „Experte“. Menschen seien manchmal etwas „konservativ“, wenn sie Dinge essen sollen, die sie nicht gewöhnt seien – wie eben Menschenfleisch.

Zumindest wenn es um den Verzehr von Insekten geht, steht Söderlund nicht ganz alleine da. An der Berner Uni wird seit längerem geforscht, wie man das eklige Krabbelgetier verwöhnten Europäern schmackhafter machen kann.

Schweizer Uni wirbt für insektenbasierte Lebensmittel im Kampf gegen den „Klimawandel“