Schwarz-Links: Die neue Querfront fordert “Bedingungsloses Kinder-Grundeinkommen für alle”

Die Union war angeblich mal eine konservative Partei mit besonderem Augenmerk auf die klassische Familie. Schon die Einführung des Elterngeldes und der Ausbau der Ganztagsbetreuung unter der damaligen Familienministerin Ursula von der Leyen machte die Union frühzeitig anschlussfähig für sozialistisches Gedankengut.

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Merkels Energiewende sorgte für einen weiteren Linksruck, der Vorbedingung für die Asylkrise war, die Merkel angeblich beinahe doch noch verhindert hätte. 

Wie sehr die Union von links unterwandert ist, zeugt der Vorschlag der Berliner CDU-Politikerin Jenna Behrends, die ein bedingungsloses Kindergrundeinkommen fordert:

“Was im Bundestag vielleicht noch verpönt ist, findet in der Lokalpolitik ständig statt”, sagte Behrends der in Berlin erscheinenden überregionalen Tageszeitung “neues deutschland” (Mittwochausgabe). “Linke stimmen für Anträge der CDU und andersherum. Was im Kleinen funktioniert, kann auch im Großen funktionieren, wenn es ausnahmsweise gemeinsame Positionen geben sollte”, so Behrends.

Auch in der CDU gebe es beispielsweise Ansätze, das Ehegattensplitting in Frage zu stellen. “Für alle Parteien steht an, den Familienbegriff neu zu definieren und nicht von einer Ehe abhängig zu machen”, betonte Behrends. Bei der Abschaffung des Ehegattensplittings sei jedoch eine Übergangsfrist nötig. “Denn Frauen, die schon zu Hause geblieben sind, können nicht von heute auf morgen wieder in den Beruf einsteigen.”

Mit solchen Forderungen falle sie etwas aus ihrer Partei heraus, räumt Behrends ein. Bei alleinerziehenden Müttern handele es sich “um eine vernachlässigte Zielgruppe. Dieses Lebensmodell ist politisch leider noch nicht vorgesehen.” Als Ersatz für die steuerliche Förderung der Ehe schlägt die CDU-Politikerin die Einführung einer Kindergrundsicherung vor. “Ich fordere seit langem, dass etwas gegen die Kinderarmut getan wird. Und trete für ein bedingungsloses Kindergrundeinkommen ein – für alle.”

Natürlich handelt es sich um eine reine Mogelpackung, die Umverteilung zugunsten aller kinderreichen Familien fördert, die Eltern aber von ihrer Verantwortung entbindet. Auf wen das Angebot am besten passt, darüber möge sich jeder selbst eine Antwort geben …

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