Schrottreaktoren TIHANGE 2 und DOEL 3 sollen nicht wieder ans Netz

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Wenn es nach dem Willen der Betreiber geht, sollen die in Verruf geratenen Risikomeiler bald wieder volle Leistung bringen.

Im Dreiländereck Aachen machen zahlreiche Initiativen aufmerksam über die Missstände und Gefahren – bei einem drohendem GAU wäre die Bevölkerung hoffnungslos der Strahlung ausgeliefert, da keine ernsthaften Notfallpläne existieren.

Nicht mal genügend Jod wäre vorhanden, das an die Menschen ausgegeben werden muss, um zumindest Schäden bei geringfügiger Strahlenbelastung zu verhindern.

„Solange

  • die Ursache der Risse in den beiden RDB nicht zweifelsfrei geklärt ist und eine Veränderung der Rissgrößen im laufenden Betrieb nicht definitiv ausgeschlossen werden kann,
  • die Bestrahlungsversuche befürchten lassen, dass die Versprödung des rissigen Stahls der RDB nach über 30 Betriebsjahren die zulässigen Grenzwerte bereits überschritten hat,
  • kein Nachweis existiert, dass „Reaktoren mit Rissen“ ein gleiches Sicherheitsniveau wie „Reaktoren ohne Risse“ besitzen,

dürfen TIHANGE 2 und DOEL 3 – NICHT WIEDER ans Netz.

Wir wissen, dass die Folgen eines Super-GAU bei den beschädigten Reaktoren nicht an der belgischen Landesgrenze halt machen werden, sondern auch die BürgerInnen im benachbarten Ausland treffen werden.“

so lauten die Forderungen einer aktuellen Petition, die Sie hier unterzeichnen können. Change.org

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